BR Fernsehen - Kunst + Krempel


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Goldkette Filigranes Flechtwerk

Fein gearbeitete Kette, die ein Geschenk Friedrich Wilhelm III. von Preußen an einen seiner Gärtner war. Die Kette besitzt ein kleines trommelförmiges Schloss und ist in der Länge verstellbar.

Stand: 18.11.2009 | Archiv

Goldkette | Bild: BR

Fein gearbeitete Kette, die ein Geschenk Friedrich Wilhelm III. von Preußen an einen seiner Gärtner war. Das dazugehörige originale rote Etui ist aufwendig gearbeitet und mit einer Girlande aus Lorbeerblättern verziert. Es weist damit auf eine Entstehungszeit um 1820 hin. Die Kette ist sehr leicht, was typisch ist für die Goldschmiedekunst dieser Zeit. Sie ist aus kleinen Reifen gefertigt, die mit filigranen Maschen und Bändern miteinander verflochten sind, auf die kleine Pünktchen aufgelötet wurden. Diese Verarbeitung wird Cannetille-Technik genannt, eine aufwendige Art des Goldschmiedens, die mit sparsamer Materialverwendung eine edle Wirkung erzielt. Die Kette besitzt ein kleines trommelförmiges Schloss und ist in der Länge verstellbar.

Fakten:

  • geschätzter Wert: ca. 2.500 Euro
  • Herkunft/Datierung: Berlin, um 1820
  • Sendung vom 21.11.2009

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