BR Fernsehen - Kontrovers


4

Fall Peggy Keine heiße Spur nach "Aktenzeichen XY"

Einen Monat nach der Ausstrahlung von "Aktenzeichen XY" gibt es nichts Neues im Fall Peggy. Der Großteil der neuen Hinweise ist abgearbeitet. Noch im Juli soll die Überprüfung der restlichen Hinweise beendet sein.

Stand: 01.07.2015

Fotografie von Peggy Knobloch | Bild: Bayerischer Rundfunk

Aktenzeichen XY hatte in der Sondersendung "Wo ist mein Kind" den Fall der 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg behandelt. Wie der leitende Bayreuther Oberstaatsanwalt Herbert Potzel dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, sind inzwischen die meisten der 200 Hinweise, die nach der Sendung eingegangen waren, überprüft worden.

"Die wenigen übrigen Hinweise sind nicht besonders erfolgversprechend."

Herbert Potzel, Leitender Oberstaatsanwalt Bayreuth

Hinweise werden geprüft

14 Jahre nach dem Verschwinden des damals 9-jährigen Mädchens aus Lichtenberg, haben sich die Ermittler allerdings keine allzu großen Hoffnungen auf neue Erkenntnisse gemacht, so Potzel. Aber auch diese Chance wollten die Ermittler nutzen. Noch im Juli sollen die Überprüfungen komplett abgeschlossen sein.

Die letzten Stunden

Ein Film, der im März für "Aktenzeichen XY" in der Region gedreht wurde, zeigt die letzten Stunden vor Peggys Verschwinden in Lichtenberg.

Das Skript beruht laut Regisseur Rudolf Schweiger vor allem auf Gesprächen mit Peggys Mutter, Augenzeugen von damals, der Polizei und schriftlichen Zeugenaussagen.

Seit 14 Jahren ungelöst

Bis heute ist das Verschwinden von Peggy einer der größten ungelösten Kriminalfälle Bayerns. Das Mädchen verschwand vor 14 Jahren auf dem Heimweg von der Schule in ihrem Heimatort Lichtenberg. Eine Leiche wurde nie gefunden. Seit 2012 wird wieder in dem Fall ermittelt.

Chronologie im Fall Peggy


4