BR Fernsehen - Kontrovers


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Die Story Die Medien und der Mauerfall

Die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989: Nur elf Monate später wurde Deutschland wiedervereinigt. Dabei hatte noch am Nachmittag des 9. November 1989 nichts darauf hingedeutet, dass sich der Lauf der Geschichte so schnell so radikal ändern würde …

Stand: 27.10.2014 | Archiv

Bilder vom Mauerfall im Fernsehen | Bild: picture-alliance/dpa, colourbox.de, Montage: BR

Heute ist klar: Die westdeutschen Medien, allen voran das öffentlich-rechtliche Fernsehen, spielten in diesen turbulenten Stunden und den darauf folgenden Novembertagen eine überaus wichtige Rolle. Zigtausende Menschen in der ehemaligen DDR strömten zu den Grenzanlagen, weil sie im Ersten und ZDF erfuhren, dass die Grenzen geöffnet werden sollten. DDR-Volkspolizisten und SED-Funktionäre sahen im sogenannten Westfernsehen, wie die Menschen auf der Mauer tanzten, während ihre Vorgesetzten schwiegen.

Jan Hofer in der Tagesschau vor 25 Jahren

In der Kontrovers-Story erinnern sich  prominente Korrespondenten, Sendungsmacher und Moderatoren, die damals Millionen Menschen in Ost und West informierten, an die spannenden Stunden. Darunter Jan Hofer von ARD-aktuell, Robin Lautenbach, der exklusiv von der Maueröffnung live für die ARD berichtete oder Chefredakteur Sigmund Gottlieb, der damals das ZDF Heute-Journal präsentierte. 

Zeitgeschichte erleben


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