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"jetzt red i" aus München Zwischen Kontaktverboten und Fördermilliarden – Wie übersteht unsere Wirtschaft die Corona-Krise?

Corona hat unser Leben immer noch fest im Griff. Der „Lockdown Light“ konnte die zweite Welle bisher nicht brechen, die Infektionszahlen sind nach wie vor zu hoch. Die Einschränkungen werden deshalb verschärft und verlängert - fürs Erste bis zum 10. Januar. Viele betroffene Unternehmer und besorgte Bürger fragen sich: Wie geht es dann weiter? Kehrt die Normalität langsam zurück oder droht uns ein Leben im Lockdown bis zum Frühjahr?

Stand: 02.12.2020

Besonders groß sind die Zukunftssorgen in der Hotel- und Gastronomiebranche – mehr als 70 % aller bayerischen Betriebe haben Angst um ihre Existenz. Das wichtige Weihnachtsgeschäft fällt in diesem Jahr weg und wie es im Januar weitergeht ist noch völlig unklar. Diese Unsicherheit macht den Hoteliers und Gastwirten schwer zu schaffen. Sie wünschen sich von der Politik vor allem eines: Planungssicherheit.    

Pistenbetrieb auf der Kippe

Aus der Traum vom Skifahren?

Diese bräuchten auch die bayerischen Wintersportorte. Denn die Staatsregierung denkt darüber nach, das Skifahren heuer zu verbieten. Bei Skilift- und Skischulbetreibern, die bereits viel Geld in Hygiene- und Schutzmaßnahmen investiert haben, geht deshalb die Angst um: Was wenn die Lifte in diesem Winter stillstehen?  

Wo ist die Perspektive?

Die Politik bemüht sich, Zuversicht zu verbreiten. So kündigt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger an: „Ich kämpfe dafür, dass die vom Lockdown Betroffenen gezielte Hilfe bekommen, um nicht auf ihren wirtschaftlichen Schäden sitzen zu bleiben.“ Aber Wirtschaftsforscher warnen bereits davor, dass zu viele Milliarden ausgegeben werden und auch Kanzlerin Angela Merkel merkt an, dass die „Wirtschaftshilfen nicht bis ultimo gezahlt werden können.“    

Diskutieren Sie mit!

Wie schwer trifft die Corona-Krise unsere Wirtschaft? Wie finden wir einen Weg aus dem Lockdown? Was kann die Politik tun, um betroffene Branchen zu stützen? Können die Milliardenhilfen ohne Steuererhöhungen finanziert werden? Wie stark werden die Jüngeren mit den Kosten der Corona-Krise belastet werden?    

Über diese und andere Fragen diskutieren bei „jetzt red i“ Bürgerinnen und Bürger live mit Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister (Freie Wähler) und Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag.  

"Intelligente Kontaktreduzierung ist nötig, um Corona zu bekämpfen und möglichst wenig gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schaden anzurichten."

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister (Freie Wähler)

"Bevor wir jetzt über härtere Maßnahmen oder gar Schulschließungen diskutieren, sollten wir auch mal Mut zu ungewöhnlichen Wegen haben. Wir haben in den Weihnachtsferien zum Beispiel ein Zeitfenster, in dem wir mit drei Tagen Betriebsferien großer Unternehmen zwischen Heiligabend und dem 3. Januar Hunderttausende Arbeitsplatzkontakte vermeiden könnten - für elf Tage, also die Dauer einer Quarantäne plus einen Bonustag. Wenn uns sowas gemeinsam mit den Unternehmen gelänge, wäre das bei vergleichsweise kleinen Einschränkungen ein großer Schritt im Kampf gegen die Pandemie und die Wirtschaft könnte im Januar stärker aufatmen."

Ludwig Hartmann, Fraktionschef Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag

Mitmachen - auch online!

Sie können sich jederzeit online an der Diskussion beteiligen: Schreiben Sie uns Ihre Meinung als Kommentar hier auf unserer Homepage oder als E-Mail an jetztredi@br.de. Oder diskutieren Sie mit in den sozialen Medien. Immer her mit Ihren Kommentaren, Fragen, Wünschen und Beschwerden!


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Sonja Bauch, Donnerstag, 10.Dezember 2020, 09:19 Uhr

39. CO2

Wenn nun die jährlich steigende Konzentration des CO2 in der Atmosphäre auf die menschlichen Aktivitäten zurückzuführen wäre, wie ja behauptet wird, dann müsste sich der massive weltweite Rückgang der CO2-Emissionen auf die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre auswirken. Man müsste jetzt, nach dem Zusammenbruch des Flugverkehrs, des Autoverkehrs und dem Einbruch der Produktion, eine Delle erkennen.Da aber der Hauptemissionär von CO2 die Natur selber ist und sich aus natürlichen Quellen speist, ist kein Rückgang zu verzeichnen

Ebertsberger Josef , Mittwoch, 09.Dezember 2020, 21:11 Uhr

38. Corina-Lokdown

Finde diesen leichten Lokdown als reine Fehlgeburt warum hat man nachdem die Lage schon kritisch war nicht gleich wie im Frühjahr alles still gelegt außer den Schulen nein man hat nur die geschlossen die noch viel Geld für Hygiene investiert haben Gastronomie,Restaurants usw.und die großen Betriebe laufen lassen wo tausende am Fließband stehen und sich anstecken können aber dies wird alles vertuscht weil unsere Verantwortlichen die diese Entscheidungen treffen nur Marionetten unserer großen Konzerne und Wirtschaft sbosse sind so sieht es ein Landwirt und mit ihm viele Menschen aus dem Bayerischen Wald

Wolfgang Leis, Mittwoch, 09.Dezember 2020, 21:07 Uhr

37. Campingplätze im Lockdown

warum werden Campingplätze geschlossen? Dort werden die Sicherheitsmaßnahmen sorgfältig eingehalten. Normalerweise würden wir am Elbsee in unserem Wohnwagen leben, da wir unser Haus verkauft haben. Meine Frau und ich haben Gottseidank gute Freunde bei denen wir unterkommen können, ansonsten wären wir obdachlos.

Jule, Mittwoch, 09.Dezember 2020, 21:07 Uhr

36.

Das Virus verbreitet sich auch über Aerosole. Daher kann es in einem geschlossenen Raum, zB Gaststätte, überhaupt kein passendes Hygienekonzept geben. Beim Essen sitzt man ohne Maske da und stößt so infektiöse Aerosole aus. Diese bleiben noch längere Zeit in der Luft vorhanden. Von der klassischen Grippe weiß man, dass der Erkrankte bereits seit langem den Raum verlassen haben kann, und die Luft trotzdem noch andere infizieren kann. Nur draußen gibt es die Möglichkeit, dass diese Aerosole weggeweht werden.
Daher kann es sichere Gastronomie nur im Freien geben. So leid mir die Gastronomen tun.

gerd, Mittwoch, 09.Dezember 2020, 21:00 Uhr

35. Luftfahrt

Der A 380 wurde wegen der US Luftfahrtindustrie "beerdigt"
Es wurden auch schnell mal in den Anfangsverwirrungen ANGRIFFsbomber eines US Herstellers gekauft, für unsere VERTEIDIGUNGSarmee!