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"jetzt red i" aus München Corona-Sorgen und Lockdown-Frust – Markus Söder stellt sich den Fragen der Bürger

Vor knapp einem Jahr lernten wir ein neues Wort kennen: Lockdown. Seitdem war ermal streng, mal gelockert, dann wieder verschärft. Und darüber diksutiert wird überall, ob in den Medien oder einfach auf der Straße. Die Frage immer wieder: wie lange halten wir das noch durch?

Stand: 19.02.2021

Der strenge Lockdown wurde bis zum 7. März verlängert, gelockert werden soll erst, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 35 sinkt. So haben es die Kanzlerin und die Regierungschefs der Länder beschlossen. Virologen warnen angesichts der Corona-Mutationen davor, die strengen Maßnahmen aufzugeben. Markus Söder hat jetzt zwar gewisse Lockerungen in Aussicht gestellt – zunächst die Gärtnereien, dann die Kontaktbeschränkungen, später dann der Einzelhandel – auf konkrete Termine will er sich aber nicht festlegen. Der bayerische Ministerpräsident ruft die Bürgerinnen und Bürger deshalb zum „Durchhalten“ auf und betont: „Wir werden diese Prüfung bestehen, wir werden an dieser Prüfung nicht zerbrechen.“

Doch vielen fällt das Durchhalten immer schwerer. Einzelhändler fürchten um ihre Existenz und drängen angesichts der sinkenden Infektionszahlen auf schnelle Öffnungen. Auch Gastwirte und Hotelbetreiber wollen vor Ostern wieder aufsperren und fordern von der Staats-regierung einen Stufenplan und eine Teststrategie. Doch Kritik am harten Corona-Kurs kommt nicht nur aus der Wirtschaft, sondern auch aus der eigenen Partei. So warnt die bayerische Mittelstands-Union: „Wenn die Menschen die Maßnahmen nicht verstehen und akzeptieren, droht die Gesellschaft auseinander zu brechen.“

Besonders die langfristigen Folgen der Pandemie bereiten vielen Menschen große Sorgen. Auch wenn Grundschulen und Kindergärten bald wieder öffnen dürfen, so sind es vor allem die Kinder aus sozial schwachen Familien, die von Corona besonders hart getroffen werden. Immer mehr Menschen in Bayern geraten durch Jobverlust und Kurzarbeit in finanzielle Nöte und haben Angst davor, in Zukunft ihre Miete nicht mehr zahlen zu können.

Wie kommen wir aus dem Lockdown? Wann dürfen Geschäfte wieder öffnen? Welche Perspektive gibt es für Hotels und Gastronomie? Wie können die sozialen Folgen der Pandemie abgefedert werden? 

Über diese und andere Fragen diskutieren bei „jetzt red i“ Bürgerinnen und Bürger live mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Mitmachen - auch online!

Sie können sich jederzeit online an der Diskussion beteiligen: Schreiben Sie uns Ihre Meinung als Kommentar hier auf unserer Homepage oder als E-Mail an jetztredi@br.de. Oder diskutieren Sie mit in den sozialen Medien. Immer her mit Ihren Kommentaren, Fragen, Wünschen und Beschwerden!


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Andreas Trübsbach, Donnerstag, 25.Februar 2021, 07:04 Uhr

218. Sendung viel zu kurz!

Das alte Lied, wenn man ein Problem hat, soll man zum Schmied und nicht Schmiedla gehen. So auch gestern. Der "Chef" hat auf alle Fragen sachlich und weitesgehend kompetent, vor allem aber ehrlich geantwortet. Das war in vorangegangenen Sendungen mit den "Abteilungsleitern", leider oft nicht so bis gegenteilig. Leider nur hätte sich der Chef mindestens die dreifache Sendezeit Zeit nehmen müssen.

Michaela Herman , Donnerstag, 25.Februar 2021, 05:34 Uhr

217. Sendung

Ich empfand es gestern ganz schlimm, dass die Bürger und der Herr Söder ständig unterbrochen oder ins Wort geredet wurden von Herrn Schöberl und seiner Laptop Assistentin.

Inka, Donnerstag, 25.Februar 2021, 01:30 Uhr

216. "lieber noch etwas durchhalten"

Söder: von wegen noch durchhalten, Meetings der Politik dürfen stattfinden, super Hygienekonzepte werden ignoriert - es ist eine Provokation für alle, die sich für die Hygienekonzepte eingesetzt haben. Söder sieht nur die Zahlen... nicht die Menschen. Ein fataler Fehler.

Inka, Donnerstag, 25.Februar 2021, 01:27 Uhr

215. Berghotel Rehlegg

Im Berghotel Rehlegg und dem wunderbaren Team hätte ich ein Yoga-Retreat gegeben. Das Team ist so wundervoll, die Worte von Herrn Lichtmanegger berührend, dieser nicht mehr auszuhaltende Wahnsinn, so tolle Konzepte erarbeitet zu haben, nur um dann abstruser Weise abgeschmettert zu werden. Für mich ist nicht mehr auszuhalten, wie Söder da verkopft in seinen Argumentationsketten bleibt und überhaupt nicht hinsieht und hinschaut.

Antonia, Donnerstag, 25.Februar 2021, 01:19 Uhr

214. "möglichst alle gleich"?

Söder sagt, es sei versucht worden, alle gleich zu behandeln. Ah ja? 80 Politiker in München bei Präsenz-Veranstaltungen, und Hundeschulen an der frischen Luft nach wie vor verboten, ebenso z B Outdoor Yoga. So so unsinnig!