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"jetzt red i" aus Deggendorf Schülerstreiks für Klimaschutz - Verpennt die Politik unsere Zukunft?

Schwänzen für den Klimaschutz - auch in Bayern demonstrieren Schüler und Studenten für eine bessere Klimapolitik und den sofortigen Kohleausstieg. Ihre Angst: „Der Klimawandel ist eine reale Bedrohung für unsere Zukunft." Aus der Einzel-Initiative der schwedischen Schülerin Greta Thunberg ist die internationale Protestbewegung „Fridays for future“ geworden. Bundesweit gehen tausende Jugendliche auf die Straße – während der Schulzeit, um so mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.

Stand: 23.01.2019 15:00 Uhr

Seit Kurzem wird auch in vielen bayerischen Städten demonstriert: Egal ob in München, Würzburg, Nürnberg oder Landshut - die Jugendlichen machen mobil. Das Motto der Initiatoren in Deggendorf: „Warum für die Zukunft lernen, wenn die Zukunft gefährdet ist?“ Denn der Klimawandel hat schwerwiegende Auswirkungen.

Klimawandel ist Fakt

Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die Zukunft mit mehr Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen aufgrund der Klimaerwärmung.

Zwar sei es schwierig, eine Zunahme solcher Extremwetter-Ereignisse statistisch nachzuweisen, sagte der DWD-Experte Thomas Deutschländer bei der jährlichen Klima-Pressekonferenz des Wetterdienstes am 6. März 2018 in Berlin. Es scheine aber dennoch "sinnvoll, sich schon heute auf eine Zukunft mit mehr Wetter- und Klimaextremen auch in Deutschland einzustellen". Um die Erderwärmung zu drosseln, müsste der Ausstoß von Kohlendioxid und Treibhausgasen sofort massiv reduziert werden - so das Umweltbundesamt auf seiner Homepage.

Weltweite Wetterextreme

2018 viertwärmstes Jahr weltweit

Das Jahr 2018 wird voraussichtlich als das viertheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet werden. So steht es im vorläufigen Bericht zum Stand des Klimas, den die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am 29. Dezember 2018 in Genf vorlegte.
Der WMO-Bericht verweist auf eine Vielzahl von Wetterextremen im ablaufenden Jahr. So habe es in der gesamten Nordhalbkugel 2018 deutlich mehr Tropenstürme gegeben als üblich. Bis zum 20. November wurden demnach 70 solcher Unwetter gemeldet, der langfristige Mittelwert liegt bei 53. Auch auf die ungewöhnlich ausgeprägte Hitzewelle diesen Sommer in Europa verwies die WMO. Von der Trockenheit seien insbesondere Deutschland und seine Nachbarländer betroffen gewesen.
Für 2019 sieht es schon jetzt nicht gut aus: Die WMO schätzt die Chance, dass in den nächsten drei Monaten das Wetterphänomen El Niño beginnt, auf 75 bis 80 Prozent. Das alle paar Jahre auftretende Klimaphänomen führt zu Dürren in den Tropen und reduziert unter anderem die Kapazität von Wäldern, CO2 aufzunehmen. "Wenn sich El Niño entwickelt, dürfte 2019 noch wärmer werden", so die WMO.

2017 drittheißestes Jahr weltweit

2017, 2016, 2015 und 2014 - das waren bis dato die vier heißesten Jahre seit Beginn meteorologischer Aufzeichnungen im Jahr 1881. Bei 2016 und 2015 spielte dabei das Klimaphänomen "El Niño" eine Rolle. Doch 2017 folgte das Gegenphänomen La Niña", das eigentlich kühlere Temperaturen bringt. Die durchschnittliche Temperatur über den Land- und Ozeanflächen hat von Januar bis Oktober 2017 dennoch um 0,86 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 14,1 Grad gelegen, zeigt der Jahresbericht 2017 der Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft (AMS) und der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA), an dem mehr als 500 Forscher aus 65 Ländern mitgearbeitet haben.

Erschreckende Höchststände

Der über 300 Seiten starke Report fasst die wichtigsten weltweiten Klimatrends von 2017 zusammen. Etwa die Konzentrationen an Treibhausgasen wie CO2 und Methan, die 2017 auf neue Höchstwerte stiegen. Der durchschnittliche Meeresspiegel stieg im vergangenen Jahr ebenfalls auf einen neuen Höchststand und lag 7,7 Zentimeter über dem von 1993, als die Höhenmessung per Satellit eingeführt wurde. Seit 1993 ist der Meeresspiegel im Durchschnitt etwa drei Zentimeter pro Jahrzehnt gestiegen, schreiben die Autoren des NOAA-Jahresberichts. In der Arktis ist ein starker Anstieg der Eisschmelze zu verzeichnen: Dort lagen die Temperaturen 1,6 Grad Celsius über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Entsprechend ging auch die Eisausdehnung zurück. Im März 2017 erreichte sie einen Niedrigstand in 37 Jahren Satellitenüberwachung.

Auch 2016 bricht Temperaturrekord

Das Jahr 2016 hat nach 2014 und 2015 als drittes Jahr in Folge den globalen Temperaturrekord gebrochen. "Ein einziges Jahr ist eine Art Kuriosum", sagte Deke Arndt von der US-Klimabehörde NOAA. "Aber der Trend und die Tatsache, dass wir jetzt jedes Jahr an die Decke stoßen, das zeigt, dass wir wirklich große Veränderungen durchmachen."

Die weltweite Durchschnittstemperatur hat nach Angaben der Weltwetterorganisation WMO in Genf etwa 1,1 Grad Celsius über der der vorindustriellen Zeit gelegen. Die NOAA ermittelte einen Durchschnittswert über Land- und Ozeanflächen, der um 0,94 Grad Celsius über dem Durchschnitt im 20. Jahrhundert lag. Bei der US-Raumfahrtbehörde NASA waren es durchschnittlich 0,99 Grad Celsius mehr. Die leicht unterschiedlichen Werte resultieren aus verschiedenen Mess-und Berechnungsmethoden der Organisationen.

2016: Extreme Temperaturveränderungen in der Arktis

Extreme Temperaturveränderungen gab es 2016 auch in der Arktis, wo das Eis auf neue Minimalrekorde zurückging. "Was in der Arktis passiert, ist beeindruckend. Dieses Jahr hat es alles bisher Dagewesene auf unglaubliche Art und Weise gesprengt", sagt Nasa-Manager Gavin Schmidt. Vielerorts wurden die warmen Temperaturen wie schon im Jahr zuvor vom Klimaphänomen El Niño beeinflusst. "Die langfristigen Indikatoren für vom Menschen ausgelösten Klimawandel haben 2016 neue Höhen erreicht", erklärte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "Die Konzentration von Kohlendioxid und Methangas ist in Rekordhöhe gestiegen. Beide tragen zum Klimawandel bei."

2015 - wärmstes bis dahin gemessenes Jahr

Temperaturabweichung 2015 vom langjährigen Mittel

Vor 2016 war 2015 der Rekordhalter als wärmstes Jahr weltweit, nach Datenauswertungen der US-Meteorologen der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Niemals seit Beginn der systematischen Erhebung globaler Temperaturdaten im Jahr 1881 waren die Temperaturen im weltweiten Durchschnitt so hoch wie im Jahr 2015. +0,9 Grad Celsius: Um fast ein Grad lag die globale Jahresdurchschnittstemperatur über dem Mittelwert des gesamten 20. Jahrhunderts.

2015 - Extremereignisse

  • zweitwärmstes Jahr in Alaska (seit 1925), USA (seit 1895) und Afrika (seit 1910)
  • erstmalig traten im August 2015 drei große Orkane gleichzeitig in Nordostpazifik auf
  • Arktis: die bislang kleinste Eisausdehnung im arktischen Winter
  • Antarktis: viertkleinste Eisfläche im antarktischen Sommer
  • extreme Hitzewelle in Indien in Mai und Juni mit Temperaturen über 45° Celsius
  • Marokko: In einer einzigen Stunde fiel am 6. August 13-mal mehr Regen als sonst in einem ganzen Monat

Rekordtemperaturen seit 2001

Die Lufttemperaturen über Land waren 2015 sogar um 1,33 Grad höher als im langjährigen Mittel (die Lufttemperatur über Wasser lag "nur" 0,74 Grad über dem Mittelwert). Auch in Deutschland lagen die Temperaturen um 1,4 Grad über denen der Vergleichsperiode von 1961 bis 1990.

Weltweit fanden 15 der 16 wärmsten Jahre seit 1880 laut NASA erst im 21. Jahrhundert statt – jedes einzelne Jahr seit 2001 gehört zu den Top 16. Bisheriger Rekordhalter war 2014 – mit einer globalen Jahresdurchschnittstemperatur von 14,59 Grad Celsius um 0,69 Grad über dem Langzeitmittel. Auch wenn die Abweichung dieses Zahlenwertes so klein erscheint, so ist dies eine ganz signifikante Erwärmung.

2014 - Extremereignisse

  • Alaska und die USA erlebten das wärmste Jahr seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen 1916. Für Kanada war es das kälteste Jahr seit 1996.
  • Starkregen und Überschwemmungen trafen Bangladesch, Pakistan und Indien im August und September, Sri Lanka im Dezember.
  • In Afrika gingen in Marokko, Mozambik, Südafrika, Kenia, Äthiopien, Somalia und in der Vereinigten Republik Tansania ungewöhnlich starke Regenfälle nieder. Ebenso hatten in Südamerika Paraguay, Argentinien, Bolivien und einige Regionen Brasiliens mit Wassermassen zu kämpfen.
  • Dagegen litten Zentral- und Ostbrasilien, Honduras, Guatemala, El Salvador und Nicaragua unter Dürreperioden.
  • Zudem stiegen der Meeresspiegel und die durchschnittliche Temperatur der Ozeane zum Teil auf Rekordmaß an.

2013 - Rekordflut

Schon das Jahr 2013 ging als eines der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Annalen ein. Dies zeigte der am 23. März 2014 veröffentlichte Bericht "WMO-Statement on the Status of the Global Climate in 2013" der WMO. Die Auswirkungen des Klimawandels seien überall auf der Welt spürbar gewesen – unter anderem auch durch die Starkregenfälle in Mitteleuropa, die zu Überschwemmungen führten wie in Deutschland.
So waren die Überflutungen an Donau und Elbe die schlimmsten seit mindestens 1950, so die WMO.

  • In Passau sei der höchste Pegelstand seit dem Jahr 1501 gemessen worden.
  • Deutschland habe 2013 zudem den viertwärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt – mit Temperaturen, die gut drei Grad über dem langjährigen Mittel lagen.

2013 - weltweite Beispiele für extreme Wetterereignisse

Der Bericht nennt viele Beispiele für weitere Wetterextreme:

  • Der Nordosten Brasiliens hat die schlimmste Dürre der vergangenen 50 Jahre erlebt.
  • Im US-Bundesstaat Oklahoma wurde der breiteste bisher beobachtete Tornado registriert.
  • Im November wurden die Philippinen von Taifun "Jaiyan" verwüstet, mehr als 6.000 Menschen starben. Die Auswirkungen seien auch deshalb so extrem gewesen, weil der Meeresspiegel in der betroffenen Region in Folge der Erderwärmung gestiegen sei.
  • Für Australien sei 2013 das wärmste, für Argentinien das zweitwärmste und für Neuseeland das drittwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn gewesen. In Vioolsdrift in Südafrika wurden am 4. März 2013 47,4 Grad gemessen - der WMO zufolge der höchste bisher gemessene März-Wert in Afrika. Auch in vielen asiatischen Städten gab es Hitzerekorde.

Die Forderung: Handeln - jetzt!

Die Jugend ist wieder politisch. Ihr Vorwurf: Die Politik macht zu wenig für den Klimaschutz. In Sachen Energiewende oder nachhaltige Landwirtschaft passiere zu wenig. Und auch beim Klimaschutz im Verkehr wird nur halbherzig gehandelt.

Tacho zeigt Geschwindigkeit von 130 km/h an | Bild: dpa-Bildfunk zum Artikel Verkehrspsychologe Prof. Bernhard Schlag Warum ein Tempolimit sinnvoll ist

Verkehrspsychologe Prof. Bernhard Schlag verspricht sich von einem Tempolimit auf den Autobahnen mehr Sicherheit und weniger Staus. [mehr]

Eine Regierungskommission hat unlängst ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen, höhere Dieselsteuern und eine Quote für Elektroautos gefordert. Die Reaktion von CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer: Die Überlegungen seien „gegen jeden Menschenverstand.“ Die Bundesregierung hatte das Gremium mit Vertretern u.a. der IG Metall, des ADAC, der Deutschen Bahn und Umweltverbänden wie NABU und BUND zu Beratungen über die Zukunft der Mobilität eingesetzt. Der Grund: Der Verkehrssektor droht die festgelegten Ziele für das Einsparen von Kohlendioxid zu verfehlen.

Diskutieren Sie mit!

Schule schwänzen fürs Klima – ein überfälliger Protest der Jugend? Wie steht’s um den Klimaschutz? Hat die Politik zu wenig getan? Verspielen die Regierungsverantwortlichen die Zukunft unserer Jugend? Oder müssen wir alle unsere Gewohnheiten ändern und im Alltag mehr für den Klimaschutz tun?

Auf dem Podium stellen sich der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (FW) und Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen den Fragen, Wünschen und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger.

"Der Klimawandel ist Fakt. Die Weltgemeinschaft muss es schaffen, die Erderwärmung zu begrenzen. Wir selbst müssen als starkes Industrieland unserer Vorbildfunktion beim Klimaschutz gerecht werden. Bayern hat sehr ambitionierte Klimaziele, die wir kraftvoll umsetzen wollen. Unsere Ziele werden wir in ein neues Bayerisches Klimaschutzgesetz gießen. Wir müssen raus aus dem Kohlestrom und rein in eine Energiewende vor Ort, die die Bürger mitnimmt. Kommunen und Bürger können die Energiewende in den Regionen aktiv mitgestalten und so Wertschöpfung vor Ort schaffen."

Thorsten Glauber, Bayerischer Umweltminister

"Tatsache ist, dass die jetzige Generation auf Kosten unserer Kinder und Enkel lebt. Rohstoffverbrauch, Artensterben, Erdüberhitzung: In allen Bereichen gehen wir Schulden zulasten künftiger Generationen ein. In Bayern steigt der Pro-Kopf-Ausstoß an Kohlendioxid, statt zu sinken – und er wird auch nicht geringer, wenn CSU und FW das Wort „Klimaschutz“ in die Verfassung schreiben, aber keine konkreten Maßnahmen auf den Weg bringen. Ist doch klar, dass diese Schaufensterpolitik die Jugend auf die Straße treibt. Es geht existenziell um ihre Zukunft!"

Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

Franziska Eder und Tilmann Schöberl freuen sich auf Ihre Meinungen zum Thema! Sie können sich jederzeit auch online beteiligen: Schreiben Sie uns Ihre Meinung als Kommentar oder E-Mail an jetztredi@br.de oder diskutieren Sie mit in den sozialen Medien!


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Sarah Schöps, Mittwoch, 30.Januar 2019, 21:12 Uhr

33. Politikunterricht

Ein wenig zu spät ... aber:
Wie der Direktor des Deggendorfer Gymnasiums gesagt hat, in Bayern ist der Politikunterricht nicht ausreichend.
Als Schülerin einer 10. Klasse merke ich immer wieder, wie schlecht viele Schüler*innen über Politik informiert sind. Es ist verständlich, dass viele ihre Interessen in andere Themenbereichen finden, jeder hat andere Interessen. Aber das aktuelle Politikgeschehen ist für jede einzelne Person wichtig, jeder sollte zumindest einen gewissen Überblick haben. Ich persönlich würde Politikunterricht nach norwegischem Vorbild wünschen: Dort werden den Schüler*innen bereits in der Grundschule die Gerundlagen (was passiert im Bundestag, wer sitzt im Parlament, etc.) beigebracht, das geschieht bei uns erst in der 9. bzw. 10. Klasse. Des weiteren haben Schüler*innen in Norwegen von dem Jahr an Politikunterricht, dort wird über das aktuelle Weltgeschehen gesprochen und diskutiert. Dadurch müssen sich die Schüler*innen informieren. Das bräuchte Bayern auch.

Werner weinberger, Mittwoch, 30.Januar 2019, 21:01 Uhr

32. Jetz red I Deggendorf

Ich war vor 60 Jahren Mitglied beim Bundesgrenzschutz in Deggendorf unter anderem im Aufklärungstrupp, d.h. Wir haben die gepanzerten Fahrzeuge bewegt. Als Spaß haben wir nach Einsätzen vor allem nachts als Abschluß des Einsatzes bei der Durchfahrt von Deggendorf die Zündung während der Fahrt ausgeschaltet unsomit einen Knall erzeugt. Diesen Knall wünsche ich mir idas durch die tollen Jugendlichen in Deggendorf ein Knall dur unsere Republick geht um eine bessere Umwelt zu erreichen

Manfred, Mittwoch, 30.Januar 2019, 20:59 Uhr

31. Fantasie

Liebe Politiker, macht endlich etwas, stellt euch einfach vor das Problem muss am 01.01.2030 geregelt sein weil sonst die Welt untergeht. Nich so einfach rummachen bis zur nächsten Wahl weil keiner in der Politik in Dekaden denkt, wir brauchen endlich zukunftspolitik u nicht 4 jahrespoilitik !

Viele Liebe Grüsse
Manfred

Dieter Danzberger, Mittwoch, 30.Januar 2019, 20:58 Uhr

30. Kostenloser ÖPNV

Ich lebe in einem kleinen Dorf 6 Km außerhalb am Berg, wo am Abend um 20 max. 21 Uhr der letzte Bus fährt.
Es wurde ja bereits die letzten Jahre zu diesem Thema immer wieder der kostenlose öffentliche Nahverkehr in den Großstädten geredet.
Was mich fürchterlich aufregt ist, das immer von kostenlosen ÖPNV in den Ballungszentren (bezahlt aus Steuergeldern) gesprochen wird. Auch wir am Land zahlen Steuern, werden aber bei solchen Vorschlägen überhaupt nicht berücksichtigt und haben aber die längeren Distanzen !
Ansonsten möchte ich auch noch mal den Einwurf der Frau ergänzen, das es auch viele Schulkinder gerne nutzen von den Eltern bequem von der Haustüre zur Schultüre gefahren zu werden. Ebenso beobachte ich bei uns die vielen Freizeit Aktivitäten, am Beispiel Rodeln auf Naturrodelbahnen bemerken, das heute die Eltern ihre Kinder mit dem Auto als Taxi ihre Kinder mehrfach vom Ziel an den Start fahren, wir sind früher rauf gelaufen! Gut gemeint , ist nicht automatisch Gut gemacht

Meichelböck Gertraud, Mittwoch, 30.Januar 2019, 20:54 Uhr

29. LKW Verkehr

Warum spricht niemand unsere Autobahnen an, die von LKW´s vollgestopft sind?
Wäre es nicht sinnvoll einen Großteil dieser LKW Ladungen mit der Bahn zu fahren?