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"jetzt red i" aus München Bayern in der Corona-Krise - Wie geht es jetzt weiter?

Trotz Ausgangsbeschränkungen - ein Ende der Corona-Krise ist nicht in Sicht. Wie gehen wir damit um? Wie können wir auch wirtschaftlich überleben?

Stand: 25.03.2020

Der Kampf gegen das Coronavirus ist in vollem Gange. Bayern ist vorgeprescht und schränkte als erstes Bundesland das öffentliche Leben weitestgehend ein, der Rest der Republik folgte. Für den Freistaat gelten seither landesweite Ausgangsbeschränkungen. Spaziergänge und Sport unter freiem Himmel sind noch möglich, aus dem Haus darf man aber nur aus „triftigen Gründen“. Das öffentliche Leben wird heruntergefahren - mit dramatischen Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Und keiner weiß, wie lange diese Beschränkungen noch gelten werden.

Situation sehr ernst

Die Börsen brechen ein und viele Unternehmen wie BMW stoppen die Produktion. Nicht nur die großen Firmen sind betroffen, viele Menschen in Bayern könnten ihre Existenzgrundlage verlieren: insbesondere kleine Firmen und Selbstständige. Die Bundesregierung hat daher ein umfangreiches Rettungspaket verabschiedet, das Soforthilfe und Kredite verspricht. Damit sollen Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen unterstützt werden. Auch das Bayerische Wirtschaftsministerium hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das Betrieben und Freiberuflern helfen soll. Doch kommt das Geld auch bei den Menschen an?

Die deutschen Krankenhäuser laufen inzwischen im Krisenmodus und bereiten sich auf einen enormen Anstieg der COVID-19-Patientenzahlen vor. Ist unser Gesundheitssystem auf die riesige Infektionswelle gut genug vorbereitet? Oder drohen uns doch italienische Verhältnisse?

Die Corona-Krise kann nach Einschätzung einiger Psychologen auch positive Folgen für unsere Gesellschaft haben. Die Krise könne den Zusammenhalt in der Bevölkerung stärken und zu mehr Solidarität führen. Schon jetzt gibt es viele positive Beispiele etwa bei der Nachbarschaftshilfe. Allerorten gibt es solidarische Initiativen, die Bevölkerung vernetzt sich.

Schwere Folgen für die Wirtschaft

Doch wie lange lässt sich ein „Shutdown“ durchhalten? Wann können wir wieder zur Normalität zurückkehren? Wie belastbar ist unsere Wirtschaft? Was kommt nach der Corona-Krise auf den Steuerzahler zu? Und wird diese Krise unsere Gesellschaft grundlegend verändern?

Darüber diskutieren bei „jetzt red i“ Bürgerinnen und Bürger u.a. mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und dem Theaterintendanten und Leiter der Oberammergauer Passionsspiele Christian Stückl.

Leider findet diese jetzt red i - Sendung aus gegebenem Anlass ohne Publikum statt.

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Lachner Marion, Mittwoch, 01.April 2020, 21:52 Uhr

20. Darf ich mit mein Kind noch zum einkaufen fahren

Darf ich mit mein Sohn 3 Jahre alt noch zum einkaufen fahren oder muss ich ohne mein Sohn einkaufen fahren?

Agnes Radau, Mittwoch, 01.April 2020, 21:36 Uhr

19. Jetzt red i

Ich bin 1946geboren.Wir waren 11 Kinder. Hilfe vom Staat ? Jeder hat sich selbst geholfen. Heute rufen alle gleich nach dem Staat. Trotzdem lernten wir,als es uns besser ging:Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.Heute kann man dies spöttisch umdrehen: Spare in der Not, dann hast du Zeit dazu. Natürlich hat es die verwöhnte Jugend jetzt schwerer mit dieser Notlage zurecht zu kommen. Aber, alles hat mal ein Ende. Die meisten kommen gestärkt heraus.

Friesenegger , Mittwoch, 01.April 2020, 21:13 Uhr

18. Baumarkt

In anderen Bundesländern haben Baumärkte offen. Trotz Ausgangsbeschränkung. Die Menschen sitzen zu Hause und könnten lange fällige Tätigkeiten nachgehen, Garten oder Ausbau etc. Warum lässt man den Händlern nicht die Möglichkeit das selbst zu regeln ? Z.B.: Türsteher, Max 5 Kunden gleichzeitig im Geschäft etc ?

Anonym, Mittwoch, 01.April 2020, 21:11 Uhr

17.

Werden die Schulschließungen länger dauern als bis nach den Osterferien?

, Mittwoch, 01.April 2020, 21:10 Uhr

16.

Wiren die Schulschließungen noch länger dauern als bis nach Ostern?