BR Fernsehen - Gipfeltreffen


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Auf den Schwarzenkopf Wanderung mit Willy Michl

Stand: 27.04.2020

Werner Schmidbauer mit Willy Michl | Bild: BR/Werner Schmidbauer

Anfahrt

Von München aus fahren Sie auf der Autobahn A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen bis zur Ausfahrt Eschenlohe. Von hier folgen Sie der B2 bis Garmisch-Partenkirchen und fahren nach dem Tunnelende bei Farchant Richtung Garmisch weiter, wo Sie den Ort passieren und bei der Beschilderung „Kreuzeckbahn“ noch vor dem Ortsende links auf die Zubringerstraße zu den Talstationen der Alpspitz- und Kreuzeckbahn abbiegen. Beachten Sie dabei, dass die beiden Talstationen in unmittelbarer Nachbarschaft liegen und der Parkplatz der Kreuzeckbahn etwas oberhalb liegt.

Weg (1.818 Meter, mit Kabinenbahnnutzung: 1 Stunde)

Die rundum verglaste Kabinenbahn bringt uns schnell auf 1.650 Meter. Wir folgen zunächst süd-westwärts dem breiten Kiesweg leicht bergab und halten uns stets an die Beschilderung „Hupfleitenjoch“.

Nach etwa 15 Minuten zweigt bei einer erneuten „Hupfleitenjoch“-Beschilderung ein schmaler Steig rechts vom breiten Weg ab, der uns auf etwa gleichbleibender Höhe in nordöstlicher Richtung um einen mit farbenprächtigen Blumen gesäumten Berghang herum hinaufführt. Immer wieder bleiben wir stehen und genießen den Ausblick in alle Richtungen: Auf das unter uns liegende Garmisch, ins Voralpenland hinaus oder zum Zugspitzmassiv hinüber. 

Nach etwa 20 Minuten wird der Weg breiter und steiler. Wir passieren die Trasse der Alpspitzbahn und kommen nach weiteren 15 Minuten hinauf zum besagten Hupfleitenjoch. Auch von hier aus haben wir eine faszinierende Aussicht auf die unglaublich nah erscheinende Zugspitze, das Höllental und den Schneeferner. Die meisten Wanderer machen an diesem traumhaften Ort Halt, um Brotzeit zu machen und steigen dann in eine der beiden möglichen Richtungen ab.

Wir aber durchqueren das Hupfleitenjoch in seiner ganzen Breite und folgen dem unbeschilderten Pfad hinauf auf den Schwarzenkopf, der oftmals nicht einmal den Einheimischen aus Garmisch bekannt ist.

Der Anstieg, der zunehmend anspruchsvoller wird, bei trockenem Wetter jedoch gut zu bewältigen ist, führt uns nach weiteren 10 Minuten zum Gipfel,  den ein armselig improvisiertes Kreuz aus zusammengeschweißten Wasserrohren „ziert“. Aber einen schönen Gipfel kann nichts entstellen, und wir können uns gar nicht entscheiden, was wir zuerst machen sollen: Essen, Trinken oder Schauen …


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