BR Fernsehen - Gipfeltreffen


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Auf den Schachenberg Wanderung mit Eisi Gulp

Stand: 27.05.2020

Werner Schmidbauer trifft Eisi Gulp. | Bild: BR/Werner Schmidbauer

Anfahrt

Über die Autobahn München - Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf. Nach der Ausfahrt links nach Aschau abbiegen und im Ort Aschau nach der Brücke, die über die Prien führt, rechts Richtung Sachrang halten. Der Straße für 7,6 km über Hainbach nach Grattenbach folgen. Kurz vor dem grünen Schild von Grattenbach findet sich linker Hand bei der Bushaltestelle ein kleiner Parkplatz.

Weg (1.076 m, ca. 1 ¼ Stunden)

Am kleinen Parkplatz bei der Bushaltestelle Grattenbach (700 m) orientieren wir uns in südöstlicher Richtung und spazieren über die Brücke, die über die Prien führt. Nach der Brücke folgen wir dem Forstweg durch Grattenbach hindurch. Nach wenigen Minuten kommen wir zu einer Kreuzung und und erblicken links am Wegrand einen ersten Wegweiser („Schachenberg“). An der Kreuzung gehen wir geradeaus weiter, verlassen Grattenbach und wandern über den sanft ansteigenden Weg in den Bergwald hinein. Nach einer Gehzeit von insgesamt nur fünf Minuten kommen wir im Wald zu einer Verzweigung. Hier wählen wir den linken Weg (Wegweiser „Schachen, Huben“) und wandern in östlicher Richtung weiter bergauf. Weitere fünf Minuten später erreichen wir den Grattenbach.

Hier zweigt rechter Hand an einem Wendeplatz der schmale Waldpfad Richtung Schachen ab (Wegweiser). Wir verlassen also den Forstweg, halten uns rechts und steigen über den kleinen Pfad aufwärts. Kurz danach gelangen wir zu einer Kreuzung und biegen rechts ab (Wegweiser „Schachen, Huben“). Wir folgen wir einem breiten bewaldeten Rücken in südlicher Richtung und vielen steilen Kehren bergauf. Nach einem 25-minütigen Anstieg über teils steinige und wurzelige Wege wendet sich der Weg nach scharf rechts und quert in westlicher Richtung hinüber zu einem Weidezaun. Wir überqueren den Zaun an einem Übertritt und folgen dem Pfad weiter in westlicher Richtung aus dem Wald hinaus. Nun befinden wir uns im freien Gelände und können erste Ausblicke über das Priental genießen.

Der Wiesenpfad quert nun weiter westwärts an der Nordseite des Schachenbergs vorbei. Der Weg ist an manchen Stellen leicht erodiert und bei Nässe unangenehm. Während der Querung vollzieht unser Weg einen großzügigen Linksbogen und leitet an der Westflanke vorbei und auf die Schachenalm zu. Nach einer Gehzeit von einer knappen Stunde haben wir die unbewirtschaftete Schachenalm (1020 m) erreicht. Von der Alm blicken wir über das Priental zum Klausenberg, zum Spitzstein und Richtung Inntal. In nördlicher Richtung erkennen wir bereits das große Holzkreuz, das auf der sanften grasigen Gipfelkuppe des Schachenbergs thront. Wir gehen links an der Schachenalm vorbei und treffen auf einen Karrenweg. Nun wenden wir uns nach scharf links und folgen dem breiten Weg an einem Marterl vorbei auf die Gipfelkuppe zu.

Hier wendet sich der Weg nach links und führt uns in sanfter Steigung und in einem großen Rechtsbogen vorbei an einer Sendeanlage und einmal um den Gipfelaufbau herum. Wir halten uns immer rechts und wandern über den sich im Gras verlierenden Weg auf das Gipfelkreuz zu. Nach ¼ Stunden erreichen wir den sanften Gras-Gipfel des Schachenbergs (1076 m) und genießen den wunderbaren Rundblick auf das Inntal mit dem Pendling, das benachbarte Mühlhörndl, und in nördlicher Richtung schauen wir über das Priental Richtung Aschau, den Chiemsee und sogar auf einen felsigen Zacken der Kampenwand.


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