BR Fernsehen - Gernstl unterwegs


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Gernstls Zeitreisen, Folge 2 Von Würzburg ins Werratal

Nach 30 Jahren fahren Reporter Franz Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz erneut entlang des 10. Längengrads durch Deutschland und hoffen, ein paar Bekannte von damals wieder zu treffen.

Stand: 16.12.2013

Franz Gernstl und Kameramann HP Fischer | Bild: megaherz GmbH

In Würzburg begegnete das Reporter-Team 1983 einem tschechischen Objektkünstler.

Marktfrau Hermine verkauft "immer schon" Obst und Gemüse am Würzburger Marktplatz.

Er malte den Meridian mit weißer Farbe auf das. Mit seiner abstrakten Kunst sorgte er aber für Gelächter und Kopfschütteln. Auch bei Marktfrau Hermine. Ihre rötlichen Haare sind weiß geworden, ansonsten ist sie keck wie eh und je.

Die Tanzschulbekanntschaften Simone und Alexandra

Simone Gutwerk und Alexandra Uhlig traf Franz Gernstl vor vielen Jahren zum ersten Mal auf dem Würzburger Marktplatz.

In der Tanzschule Bäulke kommt es zum Wiedersehen mit Simone und Alexandra. Simone war schrecklich in Danny verliebt, den Sunnyboy aus der Nachbarklasse. Das Problem: Danny wollte von Simone nichts wissen. Aus den kreuzbraven Mädchen sind erfolgreiche Frauen geworden. Den richtigen Mann hat Simone dann auch noch gefunden. Manchmal gibt es eben doch ein Happy End, auch wenn die Dinge erst mal aussehen, als würde die Welt untergehen.

Manfred, die Reinkarnation von Rudolph Moshammer

Manfred Felber ist Double des verstorbenen Modezaren Rudolph Moshammer.

Franz Gernstl ist dabei Würzburg zu verlassen, als er Manfred Felber, die Reinkarnation des legendären Modeschöpfers Rudolph Moshammer, entdeckt.

Die Metzgermeister Werner und Thomas

Auf der Suche nach der perfekten Thüringer Bratwurst trifft Franz Gernstl auf die beiden Metzgermeister Werner und Thomas Schröder.

Ein Stück weit verläuft der 10. Längengrad durch Thüringen. 1983 war das noch DDR-Gebiet und man wollte Franz Gernstl und sein Team dort nicht drehen lassen. Heute ist die Grenze zwar offen, aber die Suche nach einer echten Thüringer Bratwurst gestaltet sich trotzdem schwierig.

Der Ex-Sannyasin Govinda

Der achtjährige Govinda Bach begleitete das Filmteam damals für ein paar Tage. Die Männer treffen sich 30 Jahre später erneut.

Im Werratal und ziemlich genau in der Mitte Deutschlands liegt das Schloss Wolfsbrunnen. 1983 lebte hier ein Gruppe Sannyasin, Schüler des indischen Gurus Baghwan. Als das Team vorbeischaute, bereiteten sie gerade eine große Modeschau in Rot vor. Nur einer mochte nicht mitmachen: Govinda, acht Jahre alt. Er lief stattdessen in blauer Hose und blauem Pullover herum. Wie Franz Gernstl wollte er Reporter werden. Kurzerhand beschloss er, drei Tage mit ihm mitzufahren. Jeder Einwand zwecklos. Heute ist Schloss Wolfsbrunnen ein Hotel. Die Sannyasin sind vor 28 Jahren ausgezogen. Seither war Govinda nicht mehr hier. Gemeinsam mit Franz Gernstl streift er durchs Haus. Aus dem aufgeweckten Jungen ist ein nachdenklicher Mann geworden.


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