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Unterwegs nach Rom Schmidt Max und die Audienz beim Papst

Mehrmals im Jahr startet von Ingolstadt aus eine kleine Pilgergruppe nach Rom. Das Ziel der Gläubigen ist der Vatikan und eine Audienz beim Heiligen Vater. In München steigt der Schmidt Max zu und erfährt, wie sich moderne Pilger auf den Höhepunkt ihres gläubigen Lebens vorbereiten.

Stand: 18.11.2017

Unterwegs im "Papstbus"

Weltweit einzigartig ist das Reisegefährt der Gruppe: ein Bus, den der Papst als Porträt ziert. Entstanden ist die Idee dazu im Heiligen Jahr, in Ingolstadt. Reiseveranstalter Michael Müller hat ganz offiziell im Vatikan angefragt und die Erlaubnis bekommen. Entstanden sind daraus regelmäßige Pilgerfahrten nach Rom.

Assisi

Max mit Pfarrer Martin Geisbeck von der Basilica San Francesco in Assisi

Früher war pilgern Pflicht für die Gläubigen. Und so macht sich eine kleine Gruppe aus Ingolstadt auf den Weg. Zusammen mit Pfarrer Martin Geisbeck, für den geistlichen Beistand. Und dem Max. Am ersten Tag fahren sie bis Assisi, wo nach einer kleinen Stadtführung und einer Feldandacht – schließlich ist ja ein Priester mit an Bord – übernachtet wird. Franziskus, der Papst aus Rom, hatte das Grab des Bettelmönchs Franziskus von Assisi gleich nach seiner Wahl 2013 besucht.

Rom

Am nächsten Morgen führt der Weg nach Rom, zum Vatikan, zum Papst. Nur noch wenige Stunden bis zur General-Audienz auf dem Petersplatz, gemeinsam mit zehntausenden Gläubigen. Nach über 900 Kilometer Pilgerweg und einer Nacht in der ewigen Stadt kommt der Max Papst Franziskus schließlich ganz nah – bei der Audienz darf er in der ersten Reihe, der prima fila, stehen. Kann dem Papst die Hand geben. Mit ihm sprechen. Und Geschenke überbringen …ein unvergesslicher Augenblick:

"Was mich bei meiner Begegnung mit Papst Franziskus so beindruckt hat, ist diese berührende, warmherzige Normalität, die er in diese Momente mit den Menschen legt."

Schmidt Max

Als Pilger durch Rom

In der Basilika Santa Maria Maggiore

Sieben große Wallfahrtskirchen beherbergt die ewige Stadt.
Neben dem Petersdom im Vatikan sind das noch: San Paolo fuori le mura, San Sebastiano fuori le mura , San Giovanni in Laterano, Santa Croce in Gerusalemme, San Lorenzo fuori le mura und Santa Maria Maggiore, wo Papst Franziskus vor jeder Auslandsreise betet und Blumen niederlegt. Wer die sieben Basiliken am Stück besichtigen möchte, ist über 17 Kilometer zu Fuß unterwegs und bekommt eine kleine Ahnung davon, was pilgern im eigentlichen Sinne bedeutet – unterwegs sein.

Weitere Informationen

Rom erleben und den Papst sehen – das ist auf viele Arten möglich. Wer wie der Max im weltweit einzigen „Papstbus“ pilgern möchte, erfährt mehr unter www.rom-express.de
Die nächste Reise startet am 10. April 2018.


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