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Entdeckungsreise Schmidt Max unterwegs im Bregenzerwald

"Geheimtipp" kann man hier noch sagen: Da gibt es einen Landstrich, der an Bayern grenzt, den kaum einer kennt. Zusammen mit der Skisprung-Legende Toni Innauer, erkundet der Schmidt Max diesen stillen Traum - den Bregenzerwald.

Stand: 20.07.2019 | Archiv

Architekturstudenten pilgern durch die Dörfer, Feinschmecker schwärmen vom Bergkäse, sogar Österreichs erstes Frauenmuseum steht hier – der Bregenzerwald ist Idylle ohne Alpenkitsch. Gemeinsam mit Skisprunglegende und Bregenzerwäldler Toni Innauer erkundet der Schmidt Max diesen stillen Traum.

Weltoffene Idylle

Ganz im Westen Österreichs, nah am Bodensee, zwischen Allgäu und Arlberg, liegt dieser besondere Wald. Voll von Wiesen und Weiden, Alpen und Bauernhöfe. 23 Dörfer, 32.000 Einwohner, die sich selbst Vorwälder und Hinterwälder nennen.
Sie lieben ihre Tradition und eine eigenwillige Mischung aus alter und neuer Architektur, Holzarchitektur, bekannt als Vorarlberger Bau-Schule. Hier kommt es schon mal vor, dass ein Bauer für einen neuen Stall einen Architektenwettbewerb ausschreibt. Und dass Stararchitekten Buswartehäuschen gestalten.

Architektur im Bregenzerwald - zwischen Tradition und Moderne

Wanderwege und Bummelbahn

Der Bregenzerwald ist aber nicht nur was für Architektur-Liebhaber. Die meisten Urlauber wollen wandern: auf 23 Gipfeln über 2.000 Meter und dazwischen über 1.500 Kilometer Wanderwege, vom Genusswanderweg bis hin zum steilen Klettern. Wer's gemütlicher mag, nimmt das "Wäldlerbähnle". Im Schneckentempo zockelt es zwischen Bezau und Schwarzenberg.

Wald-Wirtschaften-Wunder

Und – der Bregenzerwald ist auch ein Dorado für alle, die gut und gesund essen wollen. Von Alberschwende bis Warth verfügt fast jeder Ort über ein Spitzenrestaurant. Manche Orte haben gar sieben oder acht Gasthäuser. Mal kocht man streng nach Hildegard von Bingen, mal biologisch oder regional. Auf fast allen Speisekarten findet sich immer auch ein Gericht mit dem Rohstoff Nummer eins der Region – dem Käse.

Käsknöpfle nach Peter Fetz vom Hirschen in Schwarzenberg

Zutaten
6 Eier
500g griffiges Mehl
30 ml Wasser
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zwiebeln
Bergkäse
Butter und Öl



Käsemischung
Besteht aus altem und jungem Bergkäse sowie Räßkäse, einer Bregenzwerwäldler Spezialität. Die
genaue Zusammensetzung ist natürlich geheim. Also selber mischen und ausprobieren.
Röstzwiebel
Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, in Öl braten, die letzten 3 Minuten reichlich kalte Butter dazu geben.
Spätzle
Aus Eiern, Mehl und Wasser einen Teig mischen. Gut gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und den Teig durch den Spätzlehobel in Wasser reiben. Kurz kochen lassen, dann mit einem Siebschöpfer abschöpfen und abwechselnd mit dem Käse in eine Schale schichten. Zum Schluss die Zwiebeln drüber geben.


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