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Reif für die Insel? Schmidt Max entdeckt El Hierro

Wer kennt El Hierro? Den südwestlichsten Zipfel Europas und der Kanaren? Schroffe Klippen, ein bewegtes Meer, das nicht wirklich zum Baden einlädt. Der Schmidt Max hat die Insel besucht und dabei ein bißl Niederbayern gefunden…

Stand: 08.12.2018

El Hierro unter Wasser - Max mit Tauchlehrer Karsten Mohr beim Apnoe-Tauchen | Bild: André Goerschel

Die vergessene Insel

El Hierro ist neben La Gomera eine der beiden kleinen der sieben großen kanarischen Inseln: Bettenburgen und Massentourismus sucht man hier vergebens, genauso wie kilometerlange Sandstrände. Meist säumen Klippen und Steilwände die Küste der 269 Quadratkilometer großen Vulkaninsel, auf der gerade mal 11.000 Menschen leben. Kleiner als München, von der UNESCO aber zum "Welt-Biosphären-Reservat" ernannt.

Schon die Anreise hat es in sich. Einmal am Tag gibt es eine Fähre von und nach Teneriffa. Zweieinhalb Stunden. Bei stürmischem Wetter und entsprechendem Wellengang fällt sie dann auch schon mal aus.  Ein Grund, warum sich nur wenige Touristen hierher verirren. El Hierro – das sind ein paar kleine Dörfer, unberührte Natur und ganz viel Ruhe.

Ausatmen und Abtauchen

Wer sich der sperrigen Gegend mit dem nicht immer perfekten Wetter aber hingibt, wird mit großem Charme empfangen.  Eine Insel, perfekt für Wanderer und Naturfreunde. Perfekt fürs Entschleunigen und Untertauchen. Und das hat der Max dann auch getan. Ganz ohne Technikausrüstung und Tauchflaschen. Zusammen mit dem Neubiberger Karsten Mohr, der seinen Gästen El Hierro unter Wasser zeigt, in so genannten Apnoe-Kursen.

"Ich hab lange in Niederbayern gearbeitet. Des Hiersein hat mich daran erinnert. Die Art der Leute, die Freundlichkeit, des Gradheraussein, des Rustikale."

Karsten Mohr


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