BR Fernsehen - Dokumentarfilm


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Dokumentarfilm Oleg, eine Kindheit im Krieg

In "Oleg, eine Kindheit im Krieg" dokumentiert Simon Lereng Wilmont ein Jahr im Leben des 10-jährigen Oleg. Umsorgt von seiner Großmutter wächst der Junge in der ukrainischen Donezk-Region auf, wo der Alltag von Landminen und Raketenschlägen geprägt ist. "Oleg, eine Kindheit im Krieg" erzählt mit eindringlichen, intensiven Bildern von einer zutiefst berührenden Kindheit im Krieg.

Stand: 18.09.2020

Eine Kindheit an der Kriegsfront in der Ostukraine: Der Dokumentarfilmer Simon Lereng Wilmont schildert ein Jahr im Leben des zehnjährigen Ukrainers Oleg, dessen kindliche Unschuld unter dem Druck der Kriegswirren nach und nach verloren geht.

Filminfo

Originaltitel: Oleg, eine Kindheit im Krieg (DK/UKR, 2017)
Regie: Simon Lereng Wilmont
Länge: 89 Minuten
16:9, Stereo, VT-UT

Oleg lebt bei seiner geliebten Großmutter Alexandra in einem kleinen Dorf namens Hnutove. Sie können nirgendwo anders hin und müssen zusehen, wie immer mehr Nachbarn den Ort verlassen. Das Leben wird von Tag zu Tag schwieriger und der Krieg scheint endlos. In dem halb leeren Dorf haben Oleg und Alexandra nur einander.

Der Film veranschaulicht, wie fragil, aber lebenswichtig enge Bindungen sein können, und was es für ein Kind bedeutet, im Krieg aufzuwachsen, wie das universelle kindliche Verlangen, die Welt zu verstehen, von den Gefahren und besonderen Anforderungen des Krieges beeinflusst wird.

Oleg (Oleg Afanasyev) lebt mit seiner Oma gleich hinter der russisch-ukrainischen Frontlinie.

"Oleg, eine Kindheit im Krieg“ zeigt, welche Folgen der Konflikt in der Ostukraine für Kinder hat, und welche Narben und schmerzlich erworbenen Lebenserfahrungen diese Generation davontragen wird.

Simon Lereng Wilmont wurde für den Dokumentarfilm "Oleg, eine Kindheit im Krieg" (Originaltitel: "The Distant Barking of Dogs") 2017 mit dem IDFA Award for Best First Appearance ausgezeichnet. Außerdem war die BR/ARTE-Koproduktion ebenfalls auf der Shortlist der Oscars 2019 und ging ins Rennen um eine Nominierung zum "Besten Dokumentarfilm". Im Jahr 2020 erhielt er eine Emmy-Nominierung in der Kategorie "Outstanding Current Affairs Documentary".


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