BR Fernsehen - Dokumentarfilm


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Dokumentarfilm über den Fotografen Sebastião Salgado Das Salz der Erde

Der oscarnominierte Film zeigt das Leben und Werk des heute 75-jährigen weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado und der von Wim Wenders.

Stand: 05.04.2019

Sebastião Salgado während der Dreharbeiten in Aimorés. | Bild: BR/NFP/SWR/Sara Rangel

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid.

Filminfo

Originaltitel: Das Salz der Erde (BRA, 2014)
Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
Länge: 100 Minuten
16:9, Stereo, VT-UT

Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: Genesis.

Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten der Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

Von links: Wim Wenders und Sebastião Salgado.

"Salz der Erde“ ist auch die bewegende Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung. Immer wieder hat Sohn Juliano Ribeiro Salgado seinen Vater Sebastião bei der Arbeit mit der Kamera beobachtet und so entscheidendes Material für diesen Film gesammelt.

Der Film wurde vielfach preisgekrönt: Er wurde u.a. mit dem César für den besten Dokumentarfilm 2015 sowie 2014 auf dem Festival in Cannes mit dem Spezialpreis in der Sektion "Un Certain Regard“ ausgezeichnet. 2015 war er für einen Oscar nominiert.


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