BR Fernsehen - Dahoam is Dahoam


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"Dahoam is Dahoam"-Interview mit Franz-Xaver Brückner Lansings neuer Braumeister Johannes stellt sich vor

Als neuer Braumeister der Kirchleitner Brauerei steigt Franz-Xaver Brückner bei "Dahoam is Dahoam" ein. Im persönlichen Gespräch gibt uns Franz-Xaver einen Einblick in sein Privatleben.

Stand: 29.06.2020

Dahoam is Dahoam: Franz-Xaver Brückner als Braumeister Johannes Glaser. | Bild: BR/Marco Orlando Pichler

Wie kam es zu deinem "Dahoam is Dahoam"-Engagement als Braumeister Johannes Glaser?

Ich freue mich sehr auf meine Rolle im Kirchleitner-Imperium. Das "Dahoam is Dahoam"-Team hat mich sehr freundschaftlich wie eine große Familie aufgenommen. Lange hatte ich schon mit einem Engagement geliebäugelt, jetzt kam die Anfrage - und hier bin ich!

Hast du privat auch eine Affinität zum Bier?

Ich trinke schon gern mal ein Helles, am liebsten ein sogenanntes "Landebier", nämlich nach erfolgreicher Gleitschirmlandung. Bier hat in Bayern einen besonderen Status, es wird ja das Land der Biere genannt.

Wer ist der Mensch Franz-Xaver? Was ist dir wichtig?

Dahoam is Dahoam: Seminarleiter Johannes (Franz-Xaver Brückner) ärgert sich, als Katharina (Carina Dengler) übermüdet zum Kurs erscheint.

Es heißt ja: "Es ist gut im Leben, wenn man das Schlimmste erwartet und das Beste hofft." Für mich gilt das Motto "leben und leben lassen". Ich lehne Hass und jede Form von Diskriminierung ab.

Man kann sagen, dass ich ein Familienmensch bin. Mit vier Brüdern und drei Schwestern bin ich am Simssee aufgewachsen und fühle mich dem gesamten Chiemgau sehr verbunden, daher lebe ich auch heute glücklich in Brannenburg.

Du führst ein vielseitiges Schauspielerleben. Wie fing alles an?

"Wer früher stirbt ist länger tot": Franz (Franz Xaver Brückner) baut einen Hasenstall.

Mein Bruder Maximilian absolvierte die Otto Falckenberg-Schauspielschule und hörte, dass Regisseur Markus H. Rosenmüller noch eine Nebenrolle in seiner bayerischen Filmkomödie "Wer früher stirbt ist länger tot" zu besetzen hatte. So kam ich ohne großen Druck zum Casting, konnte überzeugen und bekam im Alter von 17 Jahren meine erste Rolle.

Welche deiner Rollen hat dir besonders gefallen und was würdest du gerne noch spielen?

Mein Engagement im Alpen-Western "Das finstere Tal" hatte es in sich: 13 Drehtage, ohne ein Wort zu sprechen! Ich wurde gepeinigt und hingerichtet, also eine echte Opferrolle. Sehr gern möchte ich auch mal einen Bösewicht spielen, das wäre eine neue Herausforderung.

Franz-Xaver, du bist sehr sportlich. Bergsteigen und Gleitschirmfliegen sind nicht gerade ungefährliche Sportarten ...

Ich liebe die Berge, das Bergsteigen, aber besonders das Gleitschirmfliegen. Das Fliegen ist meine große Leidenschaft. Ich träume davon, eine längere Biwag-Flugtour zu starten, von Berg zu Berg und so weit, wie die Lüfte mich tragen. Ich bin sehr experimentierfreudig und probiere gern etwas aus, bin aber immer sehr gewissenhaft, was das Risikomanagement betrifft und plane alles ganz genau. Dabei sind Wetterbedingungen und Flugequipment sehr entscheidend. Wenn man älter wird, wird man automatisch vorsichtiger und kann die Risiken besser einschätzen.


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