BR Fernsehen - Dahoam is Dahoam


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"Dahoam is Dahoam"-Interview mit Joschi (Adrian Bräunig) Sportlicher Kindskopf

Adrian Bräunig spielt nun seit mehr als fünf Jahren in der beliebten BR-Serie. Nun rückt seine Rolle Jonas "Joschi" Faber etwas mehr in den Fokus, denn sie gehört seit einigen Wochen zum festen "Dahoam is Dahoam"-Ensemble. Im Interview erzählt Adrian, wo er aufgewachsen ist, wieviel Joschi in ihm steckt und welche Ziele er für seine Zukunft hat.

Stand: 08.11.2021

2016 wurde deine Rolle bereits bei "Dahoam is Dahoam" eingeführt. Wie ist es für dich, nun zum Hauptcast der täglichen Serie zu gehören?

Als ich vor einigen Jahren als Joschi besetzt wurde, war die jetzige Entwicklung der Rolle für mich natürlich nicht absehbar. Es war erst meine dritte Fernsehrolle und natürlich spannend, damit erste Erfahrungen zu sammeln. Jetzt, nach wenigen Wochen im Hauptcast, kann ich sagen, dass die Arbeitsweise in keinem Vergleich zu meinen bisherigen Engagements steht. Jeden Tag vor der Kamera zu stehen, bringt eine hohe Intensität mit sich und die vielen Szenen und zu lernenden Texte verlangen eine völlig andere Arbeitsweise sowie eine stete Weiterentwicklung. Natürlich muss ich noch in diesen Drehalltag hineinwachsen, aber ich genieße das enge Zusammenspiel mit dem bestehenden Ensemble schon jetzt sehr. Außerdem profitiere von den vielen wertvollen Tipps der Regie und meiner Schauspielkollegen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Gibt es Parallelen zwischen Joschi und dir?

Seine freche und flapsige Art mag ich sehr, hier gibt es durchaus einige Gemeinsamkeiten. Manchmal müsste er allerdings besser die Klappe halten. Er ist ein Kindskopf, dessen „jugendlicher Leichtsinn“ ihm des Öfteren eine Menge Ärger einbringt. Hier bin ich deutlich vernünftiger. Wie auch Joschi sind Freundschaften mir sehr wichtig.

An welche Stationen der jungen Karriere erinnerst du dich besonders gern zurück?

Ich habe durchweg positive Erinnerungen an meine vergangenen Projekte, da ich fast immer auf großartige Teams getroffen bin. Toll war die Zeit bei „Der Staatsanwalt“, da die Gespräche mit den dortigen Kolleginnen und Kollegen für mich als jungen Nachwuchsdarsteller sehr bereichernd waren. Ich habe aber ebenso spannende Erinnerungen an die „Bergretter“, „Fool Service“ oder an „Um Himmels Willen“. Die Höhepunkte in meiner Anfangszeit bei „Dahoam is Dahoam“ waren sicher die Szenen mit dem Kioskbesitzer Gerstl. Zwischen Joschi und ihm entstand so etwas wie eine Hass-Liebe mit vielen komödiantischen Situationen. Und nun wohnen die beiden auch noch zusammen. Das kann ja heiter werden! :-)

Welche beruflichen Ziele hat du?

Ich habe vor kurzem mein Grundstudium der Rechtswissenschaften abgeschlossen, werde mich jetzt aber erst einmal auf die Schauspielerei fokussieren. Meine ganze Konzentration liegt derzeit auf „Dahoam is Dahoam“. Ich möchte der Rolle gerecht werden und freue mich darauf, den Zuschauern „meinen“ Joschi und seine Geschichte näherzubringen.

Wo bist du aufgewachsen und was machst du in deiner Freizeit?

Meine Wurzeln sind in Drößling nahe dem Ammersee. Dort leben meine Eltern noch heute und ich komme immer wieder gerne zurück. Wenn ich Zeit habe, treibe ich viel Sport und genieße Land und Leute. Eine Herzensangelegenheit von mir ist die Gründung einer kleinen Münchner Theatergruppe, die ich zurzeit aufzubauen versuche.


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