BR Fernsehen - Chiemgauer Volkstheater


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Lustspiel Wer's glaubt wird selig

Hier hat keiner mehr eine blütenweiße Weste, denn eigentlich liebt doch jeder eine andere oder einen anderen als die Angetraute oder den Angetrauten. Erst die plötzliche Bedrohung der eigenen Existenz lässt wieder alle zusammenhalten und die Beschuldigungen des Ehebruchs vergänglich machen.

Stand: 17.06.2011 | Archiv

Wer's glaubt wird selig | Bild: BR

Bertl Strasshofer beherbergt Lori, die Frau des Moosbrunners, während eines Schneesturms in seinem Haus, und da alte Liebe bekanntlich nicht rostet, überrascht die neugierige Magd den Bauern in einer verfänglichen Situation. Geschwätzig erzählt sie der heimkehrenden Strasshoferin ihre Beobachtungen. Diese, die ihrerseits beim Moosbrunner genächtigt hat, stellt ihren Mann aufgeregt zur Rede.

Keiner hat eine blütenweiße Weste

Mona Freiberg mit Hans Stadlbauer

Anderl Moosbrunner, der die Strasshoferin heimbegleitet hat, beschuldigt gleichzeitig seine Frau des Ehebruchs. Eifersüchtig werfen sich beide Frauen die größten Grobheiten an den Kopf. Der plötzlich wieder zunehmende Schneesturm, der dem Haus gefährlich zusetzt, erteilt den Kampfhähnen einen heilsamen Dämpfer. Nun werden alle gegenseitigen Beschuldigungen zurückgenommen und behauptet, keiner habe die Ehe gebrochen. Wer's glaubt, wird selig!

Besetzung
RolleDarsteller
Anderl Moosbrunner, DorfkramerHans Stadlbauer
Lori, seine FrauMona Freiberg
Bartl Strasshofer, EinschichtbauerBernd Helfrich
Apollonia, seine FrauTraudl Oberhorner
Peter, Knecht bei StrasshoferAndi Kern
Mirl, Dirn bei StrasshoferMichaela Heigenhauser
Stück und Regie
AutorRegie
Anton MalyBernd Helfrich

Das Stück Wer's glaubt wird selig wurde im November 1992 in der Wolfseehalle Fischbachau aufgezeichnet.


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