BR Fernsehen

Der Komödienstadel Die hölzerne Jungfrau Ländliche Komödie

Schorsch Weidinger (Georg Einerdinger, links) und Josef Ramberger (Egon Biscan) haben viel Spaß mit der erstaunlich lebensechten und hübschen Probierpuppe, die die Trachtenschneiderin mitgebracht hat, der "hölzernen Jungfrau". | Bild: BR/Foto Sessner

Donnerstag, 07.06.2012
19:45 bis 21:30 Uhr

  • Untertitel

BR Fernsehen
Deutschland 1990

Der Trachtenverein von Daxlwang schickt alljährlich zu dem berühmten Oktoberfestzug eine Abordnung von Tänzern und Tänzerinnen mit Blaskapelle und Gefolge nach München. Die Daxlwanger kommen eines Tages auf die Idee, einen altbayerischen Brautzug anzubieten und bekommen freudige Zustimmung. Nun geht's in Daxlwang los: eine Trachtenschneiderin wird verpflichtet, weil vor allem die Frauen nach alten Bildvorlagen eingekleidet werden müssen. Diese Schneiderin bringt eine Probierpuppe mit, aber keinen altmodischen schwarzen Torso, sondern eine Art Schaufensterpuppe, erstaunlich lebensecht und hübsch, etwa einem Mannequin gleichend, die bald den Spitznamen "die hölzerne Jungfrau" bekommt. Die Idee einiger Gaudiburschen im Gemeinderat, die Puppe in die Dorfbar zu entführen und sich dort mit ihr fotografieren zu lassen, erzeugt einigen Wirbel. Als Hauptproblem bei der Organisation des Brautzuges entpuppt sich jedoch die Forderung des Herrn Pfarrers, der seine Teilnahme davon abhängig macht, dass ein echtes, bereits aufgebotenes Brautpaar mitmacht, kein gespieltes. Leider ist im Dorf gerade kein junges, heiratswilliges Paar parat. Aber auch dieses Problem wird gelöst und führt zu einem glücklichen Ende.

Besetzung

Rolle: Darsteller:
Bürgermeister Kirschner Max Griesser
Mathias, sein Sohn Andi Kern
Zenzi, Haushälterin Marianne Lindner
Michi Ossi Eckmüller
Schorsch Weidinger Georg Einerdinger
Stasi Weidinger, seine Frau Erna Waßmer
Anni Weidinger, deren Tochter Michaela Heigenhauser
Josef Ramberger Egon Biscan
Pfarrer Gerd Fitz
Luise Banner Katharina de Bruyn

Regie: Olf Fischer
Redaktion: Johannes Pechtold