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Der Kampf ums Ackerland Unser Land Der Kampf ums Ackerland

Hand mit einem Klumpen Erde, dahinter Getreidefeld | Bild: picture-alliance/dpa

Freitag, 19.08.2022
19:00 bis 19:30 Uhr

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Deutschland 2022

Kampf ums Ackerland

Das Höfe-Sterben in Deutschland hält an. Betriebe, die bleiben, werden immer größer. Investoren haben Ackerland als Finanzanlage entdeckt. Die Kauf- und Pachtpreise sind in den vergangenen 15 Jahren enorm gestiegen. Ein Problem für ökologische sowie konventionelle Landwirte, denn für viele ist Boden nicht mehr bezahlbar.

In Brandenburg gehört schon die Hälfte der Flächen großen Agrar-Unternehmensgruppen. Das spürt auch Biobauer Carlo Horn. Sein Betrieb ist umgeben von Agrarholdings, hinter denen finanzstarke Investoren stecken. Einige von ihnen bewirtschaften bis zu 20.000 Hektar. Und je mehr Hektar, desto mehr Geld. Ein Großteil der EU-Subventionen wird nach Fläche verteilt. 

Der Film zeigt auch Wege aus dem Strukturwandel auf. Inzwischen gründen sich bundesweit Initiativen und genossenschaftliche Projekte. In Oberfranken zum Beispiel versucht Landwirt Christian Jundt mit einer Aktiengesellschaft, weiter in den Hof zu investieren und hofft so, auch an teures Ackerland zu kommen. Die Regionalwert AG sucht Bürger vor Ort, die sich finanziell beteiligen, um damit eine soziale, bäuerliche Landwirtschaft zu fördern.

Ein Film von Boris Quatram und Marie von Mallinckrodt.

Redaktion: Christine Schneider

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