BR Fernsehen

Felix und die wilden Tiere Ein Herz für den Nerz

Felix Heidinger. | Bild: BR/Robert Mayer

Freitag, 12.07.2019
14:15 bis 14:40 Uhr

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Felix Heidinger beschäftigt sich in seinen Filmen immer wieder mit bedrohten Tierarten. In diesem Film geht es um den europäischen Nerz, der wegen seines schönen Pelzes gejagt wurde, bis er in Europa nahezu ausgerottet war.
Für die begehrten Nerzmäntel wurde um 1920 als Pelzlieferant der nordamerikanische Vetter des Nerzes, der Mink, nach Europa importiert. Als Zuchttiere in Farmen gehalten, bewirkten sie, dass sich der europäische Nerz allmählich vermehren konnte.
In den 80er-Jahren befreiten Tierschützer viele Zucht-Minks aus den Käfigen. Die Minks vermehrten sich rasch. Und weil sie kräftiger und aggressiver sind als die europäische Art, vertreiben sie die Nerze aus deren Revieren und rauben ihnen damit auch die Nahrungsgrundlage. Dem Biologen Tiit Maran ist es gelungen, die europäische Nerzart im Zoo zu züchten. 50 kräftige, junge Nerze hat Maran im Zoo von Tallin/Estland aufgezogen. In einem eigens für sie von Minks befreiten Lebensraum setzt er sie aus – auf der estischen Ostsee-Insel Hiiumaa. Das Innere dieser Insel ist eine menschenleere Wildnis. Das Rettungsprojekt wird von Tiit Maran und einer internationalen Studentengruppe begleitet, die das Leben der ausgewilderten Nerze auf Hiiumaa erforschen.

Redaktion: Stefanie Baumann

Rund um die Welt ist Felix mit seiner Kamera unterwegs um Tiere zu filmen. Egal wie groß, egal wie klein, egal wie gefährlich: Angst kennt Felix nicht. Er zeigt, wie und wo wilde Tiere wie Elefanten, Löwen und auch Fischotter leben.