BR Fernsehen

Kontrovers

Moderatorin Ursula Heller. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Felix Kirschner. Die Nutzung im Social Media-Bereich sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildmanagement, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Bildmanagement@br.de

Mittwoch, 01.02.2017
21:00 bis 21:45 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel

BR Fernsehen
2017

Moderation: Ursula Heller

Die Themen der Sendung:

Tagesmütter: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser
Eine Münchner Tagesmutter sitzt in Untersuchungshaft. Sie soll ein zehn Monate altes Baby so heftig geschüttelt haben, dass es mit Hirnblutungen ins Krankenhaus musste. Danach betreute die Frau wochenlang noch andere Kinder, bis sie schließlich verhaftet wurde. Für die Stadt ist ein Einzelfall. Aber stimmt das wirklich? Und werden Tagesmütter ausreichend kontrolliert? "Kontrovers" geht auf Spurensuche.

Bestechungsaffären: korruptionsanfälliger Kleinstadtklüngel?
Regensburg, Ingolstadt – die Staatsanwaltschaft ermittelt gleich in zwei bayerischen Städte gegen ehemalige Oberbürgermeister. In Regensburg sitzt der amtierende OB sogar in Untersuchungshaft. Der Vorwurf ist immer derselbe: Bestechlichkeit. Zufall? Oder sind Politiker in Kleinstädten besonders anfällig für Korruption? "Kontrovers" berichtet über Risiken für die politische Kultur im Freistaat.

CSU: Unruhe vor dem Friedensgipfel
Horst Seehofer hat sich wenige Tage vor der mit Spannung erwarteten CDU/CSU-Klausur öffentlich festgelegt: Angela Merkel ist die Kanzlerkandidatin der CSU – Flüchtlings-Obergrenze hin oder her. Wie kommt das an bei den Spitzen von CDU, CSU und der Parteibasis? Außerdem setzen die Christsozialen auf ein Comeback von Karl-Theodor zu Guttenberg. Fliegen dem einstigen Shootingstar nach der Plagiatsaffäre wieder die Herzen der CSU-Anhänger zu?

Bayern-Ei-Skandal: Opfer auch in Bayern
64 Menschen aus dem Freistaat sind offenbar durch Eier der Firma Bayern-Ei an Salmonellen erkrankt. Das hat die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt. Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf hatte bislang behauptet, dass für die Bevölkerung hierzulande keine Gefahr bestanden habe. Es habe lediglich zwei Infizierte ohne Symptome gegeben, die mit Bayern-Ei in Verbindung standen. Jetzt muss sie dem Landtag Rede und Antwort stehen.

Die Story: Wer hat Angst vorm Wolf?
Im vergangenen Jahr wurden so viele Wölfe in Bayern gesichtet wie nie zuvor. Dabei galt er lange als ausgerottet. Inzwischen gehen Experten davon aus, dass Wölfe auch bei uns wieder heimisch werden und sich bald Rudel in bayerischen Wäldern ansiedeln. Unter Schäfern und Almbauern geht die Angst um. Politiker fordern weniger Wolfsschutz und mehr Abschüsse. Zu Recht? Wie gut ist Bayern auf den Wolf vorbereitet?

Nachschlag: Was sonst noch geschah ...
Nicht nur die großen Geschichten sind es wert, erzählt zu werden. Manchmal sind es auch die am Rande. Über verirrte und verwirrte Politiker, erstaunliche Auftritte und Fehltritte. Der Nachschlag mit den Highlights der Woche!

Redaktion: Andreas Bachmann

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