BR Fernsehen

Gesundheit!

Dienstag, 13-12-2022
7:00 PM to 7:30 PM

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  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
2022

Die Themen der Sendung:

Demenz: Kann man vorbeugen?
Diese Situationen kennt fast jeder: Man sucht verzweifelt nach dem Schlüsselbund, hat das Mobiltelefon verlegt oder findet die Brille nicht. Mit zunehmenden Alter fragt man sich in solchen Momenten: Ist das nur Zerstreutheit oder schon eine beginnende Demenz? Und kann man das Erkrankungsrisiko durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen? Laut der 2020 in Großbritannien erschienenen Livingston Studie ist das möglich. Um bis zu 40 Prozent lässt sich das Risiko senken, wenn man körperlich aktiv ist, nicht raucht, auf Alkohol verzichtet, Bluthochdruck und Schwerhörigkeit behandelt, Übergewicht vermeidet, sich gesund ernährt, das Gedächtnis trainiert, soziale Kontakte pflegt und den Kopf vor Verletzungen schützt. Allerdings sollte die Prävention nicht erst im Seniorenalter, sondern bereits in der Mitte des Lebens beginnen.

Alzheimer-Forschung: Gibt es neue Therapieansätze?
Schon zwei bis drei Jahrzehnte bevor die ersten Alzheimer-Symptome auftreten, kommt es zu Veränderungen im Gehirn. Doch welche Faktoren sorgen für die Schädigung des Gehirns? Wie sieht es mit der genetischen Veranlagung aus? Warum ist es wichtig, eine Demenz möglichst früh zu diagnostizieren? "Gesundheit!" gibt einen Überblick über die neusten Forschungsansätze.

Demenz: Welche Rolle spielt die Ernährung?
"Gesundheit!"-Moderatorin Veronika Keller trifft zwei Männer, die ihre Essgewohnheiten geändert haben, um sich vor Demenz zu schützen. Doch welche Lebensmittel sollte man in seinen Speiseplan einbauen und worauf lieber verzichten? Wie wirkungsvoll dieser Ansatz ist, wird auch in der Interventionsstudie BrainFit-Nutrition untersucht: Kann eine hirngesunde Ernährung und regelmäßiges Gedächtnistraining tatsächlich zu einer messbaren Verbesserung der Gedächtnisleistung von Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen führen?

Sport und Bewegung: Kann so das Demenz-Risiko gesenkt werden?
Lange ging man davon aus, dass sich Gehirnzellen nicht neu bilden. Doch Forscher glauben heute, dass es Regionen im Gehirn gibt, in denen sich lebenslang neue Neuronen entwickeln. Das scheint ausgerechnet in dem Bereich zu passieren, der für das Gedächtnis zuständig ist, im Hippocampus. Dabei spielt Aktivität – geistige und körperliche – eine große Rolle. Verschiedene Studien zeigen, dass Bewegung zu mehr Plastizität des Gehirns führt. Auch bei bereits an Demenz erkrankten Personen hat Sport offenbar eine positive Wirkung. "Gesundheit!" begleitet unter anderen eine junge Frau, deren Mutter an Demenz erkrankt ist und die sich Sorgen macht, wie es einmal bei ihr sein wird. Mit Sport und einem gesunden Lebensstil möchte sie alles tun, um vorzubeugen.

Redaktion: Sabine Denninger

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