BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 28.07.2022
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2022

Die Themen der Sendung:

Daumen runter! Das üble Geschäft mit den Internet-Bewertungen
Hotelier Peter Kirchberger aus Bayrischzell bekam immer wieder Anrufe und Mails mit dem Angebot, schlechte Online-Bewertungen seines Hotels löschen zu lassen – obwohl er kaum welche hatte. Als er dankend ablehnt, trudeln plötzlich jede Menge schlechter Bewertungen ein, und wieder kommt das Angebot, diese gegen Bezahlung löschen zu lassen. "quer" forscht nach und findet unter anderem eine Briefkastenfirma auf Zypern. Verdient eine ganze Branche daran, fingierte üble Bewertungen ins Netz zu stellen und sie danach wieder kostenpflichtig zu entfernen?

Verliererland Bayern? Wie die CSU die Energiekrise befeuert hat
Schneller, höher, weiter: Bayern war immer der politische Olympiasieger aller Bundesländer, egal ob bei Wachstum, Schulen oder Sicherheit. Doch den Nimbus des Erfolgsmanagers könnte die CSU jetzt verloren haben. Denn in Bayern drohen massive Energie-Engpässe, weil die Staatsregierung Gaskraftwerke statt Windräder gebaut und gleichzeitig neue Stromtrassen bekämpft hat. Jetzt muss Bayern bei Bund und Nachbarn um Energie betteln. Wird die CSU im Landtagswahlkampf als Verliererpartei dastehen?

Pieseln gegen Putin: Hilft uns Urin aus der Düngemittel-Krise?
Der Ukraine-Krieg stellt auch Bayerns Bauern vor große Probleme: Düngemittel, die aus Stickstoff, Phosphor und Kali bestehen, sind rar und teuer geworden, denn Russland hat den Export stark eingeschränkt. Um das Vier- bis Fünffache sind deshalb die Düngerpreise gestiegen. Nun besinnen sich Experten auf einen uralten Rohstoff, vor dem wir normalerweise die Nase rümpfen: menschlichen Urin. Eine Phosphat-Abtrennung in Kläranlagen wie in Erlangen oder Toiletten, die Festes und Flüssiges trennen, könnten den Düngernotstand lindern. "quer" hat rund um die Kloschüssel recherchiert.

Generation Nix: Deutschlands Jugend trinkt weniger Alkohol.
Ja, die Jugend – faul und ansonsten höchstens mit Koma-Saufen beschäftigt? Doch neuere Studien zeigen: Deutsche Jugendliche und junge Erwachsene trinken viel weniger als Ältere und viel weniger als Gleichaltrige im Rest von Europa. Wenn die enthaltsame Jugend dann mal die 40 hinter sich gelassen haben sollte, dann könnten ein bis zwei Drinks am Tag aber sogar gesund sein und gegen Herzkrankheiten, Infarkt und Diabetes vorbeugen, so das erstaunliche Ergebnis einer internationalen Forschergruppe. "quer" auf einer feucht-fröhlichen Exkursion zu den Kultstätten des Alkohols.

Mangelwirtschaft: Wie ausländische Fachkräfte ausgesperrt werden
Eine Münchner Kita in großen Nöten: Die Betreuungszeiten werden immer kürzer, die städtische Förderung steht auf der Kippe. All das, weil der Elterninitiative offiziell pädagogische Fachkräfte fehlen, obwohl dort unter anderem zwei Frauen mit fachbezogenen Hochschulabschlüssen arbeiten. Doch die gelernte Grundschullehrerin und die studierte Psychologin dürfen nicht Erzieherinnen sein, weil ihre ausländischen Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden. Eine Misere, die weit über den Kita-Bereich hinausreicht und Deutschlands Fachkräftemangel weiter befeuert.

Daumen runter! Das üble Geschäft mit den Internet-Bewertungen

Verliererland Bayern? Wie die CSU die Energiekrise befeuert hat

Pieseln gegen Putin: Hilft uns Urin aus der Düngemittel-Krise?

Generation Nix: Deutschlands Jugend trinkt weniger Alkohol.

Mangelwirtschaft: Wie ausländische Fachkräfte ausgesperrt werden

Redaktion: Christoph Thees

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