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Leopard, Seebär & Co Geschichten aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg

Der Elefantenbulle Gajendra wiegt fünf Tonnen – bei seiner Pflege ist äußerste Vorsicht geboten. | Bild: BR/Doclights GmbH 2017/NDR

Dienstag, 15.06.2021
08:55 bis 09:45 Uhr

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Deutschland 2017

Der Elefantenbulle Gajendra bekommt Besuch aus der alten Heimat: Seine Münchner Pfleger aus dem Tierpark Hellabrunn sind angereist, um zusammen mit dem Hamburger Elefantenpfleger Christian Wenzel die Fuß- und Stoßzahnpflege des fünf Tonnen schweren Giganten zu übernehmen, samt einer Blutabnahme.
Drei verschiedene Pinguinarten wohnen im Eismeer und alle bauen auf völlig unterschiedliche Art ihre Nester. So brüten die Humboldt-Pinguine in Höhlen. Tierpfleger Dave Nelde und Sebastian Behrens bringen ihnen einen großen Haufen Heidekraut zum Ausstaffieren der Höhlen. Die Eselspinguine bekommen dagegen einen Kübel handverlesener Steine zum Bau der Nester. Königspinguine wiederum legen ihre Eier unter einer wärmenden Bauchfalte auf ihren Füßen ab. Sie benötigen kein Nistmaterial.
Im Bisonrevier beginnt bald die Brutzeit für das Schneeeulen-Paar Hedwig und Harry. Während dieser Zeit ist das Eulenmännchen Eindringlingen gegenüber äußert aggressiv.
Philipp Detzner hat den Ruf eines fremden Orang-Utan-Männchens auf sein Handy geladen und beschallt damit die Anlage. Mit dem "Long Call" markieren Männchen ihr Revier und locken paarungswillige Weibchen an. Clan-Chef Tuan, 17 Jahre alt und längst im Paarungsalter, hat bisher leider nicht gerufen und alle Weibchen verschmäht. Philipp will prüfen, ob der Ruf eines fremden Orang-Utan-Mannes Tuan aus der Reserve lockt.
Im Tropen-Aquarium hat Florian Ploetz Hände voll zu tun: Das Gehege der Blattnasenfledermäuse muss gereinigt und mit einer ordentlichen Frühstücksration bestückt werden.
Thomas Feierabend greift währenddessen in die Trickkiste, um den Weißgesichtmakis und den Schnurrbarttamarinen das Frühstück schmackhaft zu machen.
Zum Schutz der Gelege und damit die seltenen Kronenkraniche noch einmal Eier nachlegen, nehmen Sebastian Behrens und Mike Sprock die ersten drei Eier weg, um sie vom Brutapparat ausbrüten zu lassen.

Redaktion: Sarah Vogl