BR Fernsehen

Gipfeltreffen Werner Schmidbauer trifft Hannes Ringlstetter

Werner Schmidbauer mit Hannes Ringlstetter. | Bild: BR/Werner Schmidbauer

Montag, 05.04.2021
17:45 bis 18:30 Uhr

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  • Video demnächst in der Mediathek verfügbar

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Deutschland 2020

Eine typisch bayerische Kindheit hatte der Gast von Werner Schmidbauer beim „Gipfeltreffen“ auf die „Hohe Kisten“, einem 1922 Meter hohen Gipfel im Garmischer Land. Hannes Ringlstetter wuchs in einem Dorf in der Nähe von Straubing auf, wurde katholisch erzogen und war als Bub Ministrant. Der Musiker und Moderator der wöchentlichen BR-Late-Night-Sendung „Ringlstetter“ erzählt von seinem bis heute ambivalenten Verhältnis zum strengen Vater, der eher „für’s Grobe“ zuständig war. Hannes hasste den Klavierunterricht, lebte aber in Schulaufführungen dann erst richtig auf, wenn etwas nicht klappte… peinlich war ihm fast gar nichts. Mit der Pubertät wurden für ihn die Mädchen, der Alkohol und seine erste Gitarre wichtig. Der Vater hatte sie ihm geschenkt, das Spielen brachte er sich selbst bei. Hannes begann, gegen den Vater zu rebellieren. Eine „ganz wichtige Zeit“ war der Zivildienst für ihn, erzählt er. Sein Germanistik- und Geschichtsstudium schloss Ringlstetter zwar ab, wollte aber nie Lehrer wie sein Vater werden. Stattdessen beschloss er, Rockstar zu werden und verbrachte fast 20 Jahre als Musiker und Songschreiber, bis er dann im „Schlachthof“ entdeckt wurde. Seit Ende 2016 hat Ringlstetter seine wöchentliche Late-Night-Show und auch in der ARD ist er seit Oktober 2020 regelmäßig mit seiner Überraschungs-Talkshow „Club 1“ auf Sendung.
Bei der Gipfelbrotzeit erzählt Hannes, was ihm der Erfolg bedeutet, erzählt von seiner erst kürzlich entdeckten Liebe zur Meditation und seiner „Lebenshauptaufgabe: Zulassen von wirklicher Nähe“. Zum Ende des Gipfeltreffens packt Schmidbauer die Gitarre aus und die beiden singen gemeinsam „Heller Schein“, einen neuen Song von Hannes Ringlstetter.

Redaktion: Sonja Kochendörfer