BR Fernsehen

Live aus dem Hohen Dom in Augsburg Bischofsweihe von Bertram Meier

Samstag, 06.06.2020
10:00 bis 12:30 Uhr

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  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2020

Eigentlich sollte Bertram Meier schon am 21. März 2020 zum Bischof von Augsburg geweiht werden, zum 62. Nachfolger des Heiligen Ulrich, des ersten Bischofs von Augsburg. Doch aufgrund der Corona-Pandemie musste der Termin verschoben werden. Nun steht der neue Termin fest: Am 6. Juni wird Kardinal Reinhard Marx Bertram Meier zum Bischof von Augsburg weihen. Das BR Fernsehen überträgt den Festgottesdienst live von 10 bis 12.30 Uhr aus dem Hohen Dom in Augsburg.

Der neue Bischof Dr. Bertram Meier kommt aus Kaufering. Er kennt "sein Bistum" von Kindesbeinen an, die Menschen kennen und mögen ihn, und so wird die Bischofsweihe trotz der Corona-bedingten Einschränkungen ein fröhliches Fest werden. "Hirt und Herde sind jetzt aus einem Stall", so der neue Bischof. Sein bischöflicher Wahlspruch lautet: "vox verbi vas gratiae", was übersetzt "Stimme des Wortes – Schale der Gnade" heißt. "Mir ist es als Priester schon immer ein großes Anliegen gewesen, den Menschen die frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden", erklärte er. "Dabei war ich mir aber auch stets bewusst, immer nur ein Werkzeug und Diener der Gnade Gottes zu sein. Darauf nehme ich mit dem Wahlspruch Bezug“.
Das Bistum Augsburg zählt mit mehr als 1,2 Mio. Katholiken zu den zahlenmäßig größten Bistümern Deutschlands. Es erstreckt sich von Feuchtwangen in Mittelfranken bis nach Benediktbeuern im Bayerischen Oberland und von altbayerischen Gebieten östlich des Lechs bis ins Allgäu und zum Bodensee. Damit deckt das Bistum Augsburg einen Großteil des Regierungsbezirkes Schwaben ab, hinzu kommen Teile Oberbayerns sowie Ausläufer Mittelfrankens. Für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes sorgt der Augsburger Domkapellmeister Stefan Steinemann, mit 27 Jahren Deutschlands jüngster Kapellmeister. Es kommentiert Monsignore Erwin Albrecht.

Redaktion: Andrea Kammhuber
Kommentar: Monsignore Erwin Albrecht