BR Fernsehen

quer ...quer durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 06.02.2020
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel

BR Fernsehen
Deutschland 2020

Die Themen der Sendung:

Frostige Zeiten: Ärger um verkaufte Eishalle in Bad Kissingen
Riesenärger in Bad Kissingen: Die Eishalle ist geschlossen, Vereine und Bürger sind sauer. Das Eishockeyteam kann nicht spielen, musste mittlerweile sogar Insolvenz anmelden. Und auch Eisstockschützen und Eiskunstläufer können nicht mehr aufs Eis. Die Kommune hatte die Halle bereits 2017 an einen schon damals in seiner Heimat per Haftbefehl gesuchten ukrainischen Investor verkauft. Viele Bad Kissinger verstehen die Welt nicht mehr und fragen: Hätte die Stadtverwaltung nicht genauer prüfen müssen, mit wem sie da Geschäfte macht?

Infiziert mit Angst? Das Coronavirus und die Folgen
Die Lufthansa streicht Flüge von und nach China, bayerische Hotels vermelden zahlreiche Stornierungen. Restaurants, die auf chinesische Touristen spezialisiert waren, ändern ihre Speisekarte für Deutsche, und heimische Firmen schicken ihre Mitarbeiter im In- und Ausland ins Homeoffice. Das neuartige Coronavirus hat auch den Alltag hier in Bayern infiziert. Schon längst sind wir mit der chinesischen Wirtschaft eng verwoben – wie sehr, wird uns jetzt bewusst. Panik ist ein schlechter Ratgeber, hört man landauf, landab. Und doch haben die Menschen Angst und der gefühlte "Virenwahn" scheint auch in Bayern einiges zu verändern.

Angriff auf Fakten: Wie Wissenschaftler mundtot gemacht werden
Wissenschaftler schlagen Alarm: Offensichtlich versuchen Unternehmen zunehmend, mit juristischem Druck unbequeme Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse zu ihren Erzeugnissen zu unterdrücken. Forscher werden zu Unterlassungserklärungen aufgefordert und stehen dann vor der Wahl: Entweder sie lassen ihre Erkenntnisse unter den Tisch fallen, oder sie nehmen einen Rechtsstreit gegen einen finanziell meist besser ausgestatteten Gegner in Kauf. Wenn es der Industrie gelingt, mit juristischem Druck kritische Forschung mundtot zu machen, sind die Verbraucher die Leidtragenden. Denn ihnen bleibt nur, den Angaben der Hersteller zur Wirksamkeit ihrer Produkte Glauben zu schenken.

Identitätsstiftend: Was wäre Bayern ohne seine Zuagroastn?
Was hamma uns scho ärgern miassn! Ollaweil des Gfrett mit dene Zuagroastn, dene irgendwos ned basst: Kuaglockn san z´laut, de Semmen san z´gstingat und odln deaf da Bauer a ned, weil´s in da Nosn vom feinen Stadterer beißn duat. Und dann klagt er. Des is scho a Kreiz. Auf der andern Seitn: So kennan mia unserne scheenan Kulturgüter a moi bis aufs Bluat verteidigen. Dann wiss ma, wos ma an eana hom. Und drum wead´s a moi Zeit, dass ma sogn: Vergelt´s Gott, Zuagroaster, dass´d ollawei so schimpfa duast!

Laubholzbockkäfer, flieg? Miesbach will Schädlinge loswerden.
Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist in drei Miesbacher Stadtparks unterwegs, rund 1000 Bäume sind betroffen. Die sollen alle weg – 100 Meter im Umkreis eines Käferbefalls wird gefällt. So wollen es die zuständigen Behörden, so empfiehlt es sogar die EU. Doch „Tabula rasa“ kommt in Miesbach nicht gut an – Rathaus und Landratsamt stemmen sich gegen die Fällung, keiner will Stadtparks ohne Bäume. "quer" über den schwierigen Kampf gegen einen kleinen Käfer und die Frage nach dem richtigen Maß.

Frostige Zeiten: Ärger um verkaufte Eishalle in Bad Kissingen

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Identitätsstiftend: Was wäre Bayern ohne seine Zuagroastn?

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Redaktion: Christoph Thees

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