BR Fernsehen

quer ...quer durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 09.01.2020
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2020

Die Themen der Sendung:

Nicht gut genug? Muslimischer Bürgermeisterkandidat wirft hin.
Es hätte ein weiteres Zeichen der politischen Öffnung werden können: Der Vorstand des CSU-Ortsverbands im schwäbischen Markt Wallerstein im Landkreis Donau-Ries wollte einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März aufstellen. Doch vergangene Woche warf Sener Sahin hin. Obwohl voll integriert, im Schwäbischen aufgewachsen, sogar als Fußballtrainer aktiv, war es für einige lokale CSU-Politiker undenkbar, dass Sahin als Moslem die Christlich Soziale Union vertritt. Während die CSU-Spitze den Rücktritt bedauert, bescheinigt die Basis einmal mehr ihre Skepsis gegenüber der Reformfreudigkeit ihrer Partei. Doch wie wichtig ist überhaupt die Religionszugehörigkeit, um konservative Werte zu vertreten?

Einsamer Kampf: allein gegen die Versicherung
Seit eineinhalb Jahren lebt Karl Obermeier aus Mühldorf jetzt schon in einem Wohnwagen – direkt vor seinem Haus. Der Grund: Ein Wasserschaden, durch ein defektes Wasserrohr verschuldet, hat sein Haus unbewohnbar gemacht. Ein Gutachter bringt sogar einen Teilabriss ins Spiel. Die Stadtwerke haben sich als Verursacher bekannt – doch bis heute ist das Mauerwerk nass, ein Gebäudeteil abgesenkt. Denn die Versicherung der Stadtwerke sieht die Standsicherheit des Hauses eher nicht gefährdet und meint, mit 20.000 Euro sei der Schaden reguliert. Wenn ein unverschuldeter Wasserschaden die Existenz bedroht.
Geflutete Briefkästen: Papiermüllärger durch Anzeigenblätter
Jede Woche stecken sie ungefragt in unseren Briefkästen: kostenfreie Anzeigenblätter, die auch noch vollgestopft sind mit Werbeprospekten jeglicher Art. Meist wandern sie ungelesen in den nächsten Altpapiercontainer. Wehren kann man sich gegen die Papierflut mit „Bitte-keine-Werbung“- Aufklebern auf dem Briefkasten. Nur: Rechtlich gesehen sind die Anzeigenblätter gar keine Reklame und dürfen, sozusagen als „Trojanisches Pferd“ genutzt, weiter eingeworfen werden. Was also tun? Sucht man einen Verantwortlichen, wird´s schwierig…

Hotspot dank Hashtag: Instagram-Touristen grasen Bayern ab.
Ein Fotograf hat eine wunderschöne Landschaftsaufnahme vom Barmsee auf Instagram gepostet. Ein Fehler, sagt er im Nachhinein. Denn seitdem führen Trampelpfade zum See, immer wieder liegt Müll herum, und Touristen um Touristen stehen für das immer gleiche Motiv an. Das weltweite Phänomen „Instagram-Tourismus“ hat Bayern erreicht. Was Anwohnern zunehmend Sorge bereitet, wird andernorts sogar bewusst gefördert, beispielsweise mit Instagram-Touren inklusive angeblicher Geheimtipps – ausgerechnet im Tourismus-Hotspot Rothenburg ob der Tauber.

Die "quer"-Jahresvorschau im Serienformat: Was bringt 2020?
Mit einem Paukenschlag ist es losgegangen, das neue Jahr: Trump und Iran, Riesenfeuer in Australien, Krieg in Libyen – schon jetzt mag man die Nachrichten gar nicht mehr einschalten. Doch stattdessen nur Serien schauen? Geht ja auch nicht. „quer“ bringt beides zusammen und hat eine Jahres-Serienvorschau für 2020 gebastelt. Welche Storys werden fortgesetzt, welche gehen in die finale Staffel?

Nicht gut genug? Muslimischer Bürgermeisterkandidat wirft hin.

Einsamer Kampf: allein gegen die Versicherung

Geflutete Briefkästen: Papiermüllärger durch Anzeigenblätter

Hotspot dank Hashtag: Instagram-Touristen grasen Bayern ab.

Die "quer"-Jahresvorschau im Serienformat: Was bringt 2020?

Redaktion: Christoph Thees

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