BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 11.07.2019
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
2019

Die Themen der Sendung:

Wirt contra Google: Bräustüberl klagt gegen Internet-Riesen
Das Bräustüberl in Tegernsee ist fast immer rappelvoll. Zumindest sagt Google das. Außerdem informiert Google den Nutzer, dass mit langen Wartezeiten zu rechnen ist. Nur ist das Bräustüberl mit seinen über 1.000 Plätzen eigentlich nie so voll und die Gäste, die da sind, müssen gar nicht lange warten. Irgendetwas an der Google-Anzeige ist falsch. Dumm nur, dass viele Nutzer Google glauben und das Bräustüberl gar nicht erst besuchen. Für den Wirt verbreitet der Internetgigant geschäftsschädigende, falsche Aussagen. Deswegen will er klagen. Aber für ein Wirtshaus ist es gar nicht so einfach, gegen einen Internetgiganten vorzugehen.

Stürmische Gewässer: Bayerns Seenotretter und die "große Politik"
Überfüllte Boote, erschöpfte Geflüchtete, Seenotretter im Dauereinsatz. Mit dem milden Wetter gerät auch in diesem Sommer die Migrationsdebatte wieder in die Schlagzeilen. Die deutsche Politik ist von der Sorge geleitet, mit einer neuen Debatte über Einwanderung den Rechtspopulisten in die Hände zu spielen. Europas Nationalisten wie Salvini und Orbán profilieren sich als Abwehrkämpfer gegen eine angebliche Invasion. Und die privaten Seenotretter versuchen, inmitten dieses Interessengeflechts Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Auch in Bayern haben die Retter Hochsaison: Die einen koordinieren Schiffseinsätze, die anderen stechen selbst in See, und wieder andere erklären sich und ihre Kommunen zu sicheren Häfen.

Kampf um Kies: Frisst der Baum-Boom bayerische Wälder?
Weil München immer mehr wächst, soll im Würmtal jetzt ein Wald gerodet werden. Denn unter dem Wald liegt bester Kies und der Kieshunger des Baugewerbes ist nahezu unstillbar. Die Bürger vor Ort sehen nicht ein, dass ihr Wald fallen sollen, damit München wachsen kann. Der örtliche Kiesgrubenbetreiber sieht nicht ein, dass er seine Firma schließen soll, damit der Wald stehen bleibt. Die jetzigen Reserven sind vielerorts so gut wie aufgebraucht. So führt der Kieshunger der Stadt zu Streit auf dem Land.

Ansturm auf die Alpen: Wie viele E-Bikes passen auf den Berg?
Beim Radfahren schwitzen war gestern. Inzwischen "fliegen" selbst untrainierte Mitmenschen mit ihren e-motorisierten Mountainbikes die Bergwege hoch. Toll für Hoteliers, Hüttenwirte und E-Bike-Vermietungen. Nicht so toll für Wanderer, Umweltschützer und die Natur. Inzwischen denkt man sogar in der CSU über Verbote nach und fordert E-Bike-Sperrzonen. Aber ist der Boom noch aufzuhalten? Immerhin werden dieses Jahr mehr E-Mountainbikes als normale verkauft. Und die motorisierten Bergradler sind als zahlungskräftige Touristen für viele Orte unverzichtbar.

Alles für die Tonne: Handwerk versinkt im Gewerbemüll
Bayerische Handwerker versinken im Müll, denn Müllverbrennungsanlagen nehmen den Abfall einfach nicht mehr an. Das Problem: Die Verbrennungsanlagen sind schon mit dem Müll der Privathaushalte belastet, der früher nach Asien oder Osteuropa exportiert wurde. Seitdem die ihre Deponien nicht mehr mit deutschem Abfall befüllen wollen, muss er hier "thermisch verwertet" werden. Da bleibt nicht mehr viel Platz für Gewerbemüll. Folge: Die Preissteigerungen von bis zu 800 Prozent für die Handwerker - wenn sie ihren Müll überhaupt noch losbekommen.

Wirt contra Google: Bräustüberl klagt gegen Internet-Riesen.

Stürmische Gewässer: Bayerns Seenotretter und die „große Politik“

Kampf um Kies: Frisst der Baum-Boom bayerische Wälder?

Ansturm auf die Alpen: Wie viele E-Bikes passen auf den Berg?

Alles für die Tonne: Handwerk versinkt im Gewerbemüll.

Redaktion: Christoph Thees

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