BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 25.04.2019
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
2019

Die Themen der Sendung:

Ern(s)te Bedrohung: Dürre in Franken besorgt Landwirte.
Der Sommer 2018 hat sämtliche Hitzerekorde übertroffen. Sehr zum Leidwesen der Bauern. Denn der trockene Boden bereitete ihnen schon damals große Probleme. Für manchen wurden Ernteausfälle sogar existenzbedrohend. Und obwohl in Bayern punktuell im Winter massenhaft Schnee gefallen ist, haben einige Regionen von den Niederschlägen kaum etwas abbekommen. Auch im Frühjahr ist ergiebiger Regen bislang ausgeblieben, weswegen die Ernte schon jetzt bedroht ist. Ist die Landwirtschaft, wie wir sie bisher kannten, durch den Klimawandel passé?

Mein „lieber“ Schwan: Angriffe auf Wassersportler am Tegernsee
Schnabel gegen Paddel. Flügel gegen Ruder. Schwan gegen Wassersportler. Es ist der Kampf um den „natürlichen“ Lebensraum, der am Tegernsee derzeit ausgefochten wird. Denn ein Schwanenvater will sein brütendes Weibchen schützen. Er verteidigt sein Refugium aggressiv gegen Eindringlinge wie Ruderer oder Stand-Up-Paddler. Und so schlagen die Wellen hoch am Tegernsee: Wer muss weichen? Mensch oder Tier? Oder ist doch genug Lebensraum für alle da?

Hochspannung: Können neue Stromspeicher Trassen verhindern?
Großer Protest diese Woche gegen die Stromtrasse SuedLink. Die Gegner fürchten, dass Kohle- und Atomstrom durch die Leitungen fließen soll, vor allem aber finden sie die Leitungen unnötig. Sie wollen lieber dezentrale Lösungen. Also mehr Wind- und Solarenergie vor Ort statt Stromtrassen, auch in Bayern. Aber was, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint? Während selbst zwischen den bayerischen Regierungsparteien um den richtigen Weg gestritten wird, ist man mancherorts im Freistaat schon weiter: Neue Technik aus der bayerischen Provinz könnte das bisherige Speicherproblem lösen.

Flößerstadt ohne Flöße: Wolfratshausen streitet um Durchfahrt.
Wolfratshausen ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Edmund Stoiber und Floßfahrten. Und das, obwohl die Flöße gar nicht durch die Stadt fahren, sondern erst dahinter starten. Doch jetzt will der Stadtrat eine alte Floßrutsche innerorts ertüchtigen. Diese gibt es bereits seit 25 Jahren, wurde aber nur wenige Male genutzt, weil sie für die Flößer zu steil und gefährlich ist. Doch auch eine ertüchtigte Rutsche wollen die Flößer nicht. Und viele Anwohner wegen des Lärms auch nicht. Warum will der Stadtrat dann trotzdem Steuergelder für das unpopuläre Projekt ausgeben?

Ern(s)te Bedrohung: Dürre in Franken besorgt Landwirte.

Mein „lieber“ Schwan: Angriffe auf Wassersportler am Tegernsee

Hochspannung: Können neue Stromspeicher Trassen verhindern?

Ausbeutung per Onlinehandel? Paketzusteller vor dem Kollaps

Flößerstadt ohne Flöße: Wolfratshausen streitet um Durchfahrt.

Redaktion: Christoph Thees

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