BR Fernsehen

Capriccio Das Kulturmagazin des BR Fernsehens

heute, 26.03.2019
22:00 bis 22:30 Uhr

  • Untertitel

BR Fernsehen
Deutschland 2019

Die Themen der Sendung:

Wilhelm Busch reloaded
„Wie wohl ist dem, der dann und wann, sich etwas Schönes dichten kann“ (Wilhelm Busch). Ganz im Stil des großen Wilhelm Busch, dichtet auch heute wieder jemand: der weibliche Wilhelm Busch der Gegenwart. "Capriccio" hat ihn gefunden, sein Name ist Sabine Magnet.

Die Weltumrundung der Lea Rieck
Eine junge Frau aus München beschließt allein mit Cleo, wie sie ihr Motorrad nennt, die Welt zu umrunden. Lea Rieck gibt ihren Job auf und fährt nach kurzer Vorbereitung einfach los Richtung Osten. Ein großes Abenteuer beginnt, eine außergewöhnliche Reise, auf der großartige Fotos im Hochgebirge des Karakorum oder in der Wüste entstehen. Ihr Buch heißt „Sag dem Abenteuer, ich komme. Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte".

"Gestorben wird morgen"
Der Dokumentarfilm von Regisseurin Susan Gluth zeigt einen Ort in Arizona, der so friedlich ist, dass man dorthin kommt, um zu sterben. Sun City ist eine Stadt, die geschaffen ist für die Generation 55 plus. Auf dieses sonnige Paradies fallen die recht unterschiedlich gefärbten Schatten des Alterns. Jeder hier versucht seinen Weg mit dem Leben zu finden, während der Tod schon an der Ecke steht und winkt. Der Film beobachtet eine Gated Community, beschäftigt sich vor dieser Kulisse aber mit dem universellen Thema und Frage: Wie altert und stirbt man am besten?

Moral – nie war sie so wertvoll wie heute
Gerade hat unser größter Moral-Experte, Dr. Dr. Rainer Erlinger, seine beliebte Kolumne im Magazin der Süddeutschen Zeitung für beendet erklärt. Aber keine Sorge, natürlich macht er weiter mit den großen Fragen. Nun erscheint sein neues Buch mit dem Thema Wahrheit. Und was daraus in der Gegenwart geworden ist. "Capriccio" hat mit Dr. Dr. Rainer Erlinger darüber gesprochen, warum Anstand, Moral und Wahrheit
so notwendig sind wie selten zuvor.

"Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode"
Kein Geld, keine Galerie, von der Biennale Venedig abgelehnt. Die unglaublichen Metamorphosen des jungen Picasso zum absoluten Star. Gerade die frühe Phase von Picasso wurde später gern genommen bei den Poster-Herstellern. Zu Tode gepostert oder nicht? Das ist die Frage. Großer Kitsch und große Kunst. Zeit, sich mal sein Frühwerk, das zwischen 1901 und 1906 entstand, anzusehen. "Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode". Die große Schau in Basel, in der Fondation Beyeler.

Wilhelm Busch reloaded

Die Weltumrundung der Lea Rieck

"Gestorben wird morgen"

Die Moral – nie war sie so wertvoll wie heute

"Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode"

Redaktion: Franz Xaver Karl

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