BR Fernsehen

Gesundheit!

Dienstag, 26.03.2019
19:00 bis 19:30 Uhr

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  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
2019

Die Themen der Sendung:

Patientenverfügung: Schutz vor qualvoller Übertherapie am Lebensende
Selbstbestimmung auch am Lebensende, das wünschen sich die meisten Menschen. Doch durch einen Unfall, einen Schlaganfall oder eine Demenzerkrankung sind viel Patienten dazu nicht mehr in der Lage. Anfang April entscheidet der Bundesgerichtshof, ob ein Münchner Arzt 40.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss, weil er einen dementen, bewegungsunfähigen Schwerstkranken durch künstliche Ernährung jahrelang am Leben hielt. Hat er damit das Leiden des Mannes unnötig verlängert oder ihn durch die Magensonde vor dem qualvollen Verhungern geschützt? Der Fall zeigt, wie wichtig Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind – für Patienten und für Ärzte.

Krankhaftes Schwitzen: Welche Therapien helfen bei Hyperhidrose?
Bei Hitze oder in Stresssituationen laufen unsere Schweißdrüsen auf Hochtouren: Schwitzen ist wichtig, denn dadurch wird unsere Körpertemperatur reguliert. Doch bei etwa einer Million Menschen in Deutschland ist diese Funktion außer Kontrolle. Sie leiden unter Hyperhidrose. Das übermäßige Schwitzen kann an unterschiedlichen Körperstellen auftreffen: an Händen, Füßen, am Rücken oder unter den Achseln. Für die Betroffenen ist das im Alltagsleben oft sehr unangenehm und peinlich. "Gesundheit!" zeigt, welche Therapien Hyperhidrose-Patienten helfen können.

Fit für die OP: aus Reha wird Preha
Ein Trend in der orthopädischen Chirurgie ist die so genannten Prehabilitation (Preha). Mit einem speziellen Trainingsprogramm bereiten sich Patienten aktiv auf eine anstehende Operation vor. Das Ziel: Mehr Beweglichkeit und Kraft, damit man sich nach dem Eingriff gut erholt, weniger Schmerzen hat und schneller wieder fit wird. "Gesundheit!" begleitet zwei Patienten während der Preha und durch ihre Hüft- beziehungsweise Knie-Operation.

Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis: Entlastung für den Landarzt?
Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis, kurz „VERAH", übernehmen Routine-Hausbesuche bei Senioren, messen Blutdruck, wechseln Verbände, kontrollieren Wunden, gleichen Medikamentenpläne ab. Können sie aber tatsächlich für eine Entlastung der Hausärzte auf dem Land sorgen? Welche Zusatzqualifikationen haben diese Medizinischen Fachangestellten? Und wo sind die Grenzen ihrer Befugnisse? In Maroldsweisach in Unterfranken war Reporterin "Gesundheit!"-Veronika Keller einen Tag lang mit einer Versorgungsassistentin im Einsatz.

Redaktion: Sabine Denninger

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