BR Fernsehen

Ringlstetter

Nacht auf Dienstag, 26.02.2019
00:25 bis 01:10 Uhr

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BR Fernsehen
2019

Moderation: Hannes Ringlstetter

Zu Gast: Andreas Leopold Schadt, Manfred "Manni" Schwabl

Hannes Ringlstetter begrüßt in seiner Personality-Show den Schauspieler Andreas Leopold Schadt und den ehemaligen Profi-Fußballer und jetzigen SpVgg Unterhaching-Präsident Manfred "Manni“ Schwabl.

Andreas Leopold Schadt bekam seine Midlife Crisis bereits Mitte 30. Zu diesem Zeitpunkt wollte er sein Leben als ausgebildeter Schauspieler hinwerfen und psychotherapeutischer Heilpraktiker werden. Mit Behandlungsschwerpunkt Drama- und Theatertherapie. Zum Glück entschied er sich doch für das Schauspiel und ermittelt seit 2015 bis heute erfolgreich als Kommissar Sebastian Fleischer im Franken-Tatort. Neben weiteren erfolgreichen Fernsehproduktionen spielte der gebürtige Hofer 2011 in den Kinofilmen "Sommer der Gaukler“ und "Dreiviertelmond“ und machte 2017 einen Abstecher zu "Dahoam is Dahoam“ im BR Fernsehen. Schadt engagiert sich zudem als psychologischer Berater im Auftrag des Jobcenters Hof und Sonneberg für junge Menschen zwischen 16 und 25. Anhand sogenannter "Aktivierungskurse“ hilft er ihnen aus schwierigsten Ausgangslagen (Drogen, Gefängnis, Gewalt, zerrüttete familiäre Verhältnisse) wieder "auf die Spur“.

Manfred "Manni“ Schwabl kickte zwischen 1984 und 1997 beim FC Bayern München, beim 1. FC Nürnberg und zuletzt beim TSV 1860. Der unfreiwillige Abschied des Mannschaftskapitäns Schwabl aus dem Giesinger Verein war die Konsequenz aus der sogenannten "Feten-Affäre“. Hierbei zog er sich als Auslöser eines Boykotts der Saisonabschlussfeier von Karl-Heinz Wildmoser den Unbill des Präsidenten zu. Der gebürtige Holzkirchner holte sich in seiner aktiven Karriere mit seiner Mannschaft in den Jahren 1985, 1986 und 1990 den Titel Deutscher Meister und 1986 den DFB-Pokal. Im Mai 2010 wurde er Nachwuchskoordinator, seit September 2011 sportlicher Leiter der Spielvereinigung Unterhaching. Seit Juni 2012 bekleidet er das Amt des Präsidenten der Hachinger Spielvereinigung, welche er Ende 2018 mit einer Finanzspritze von über 700.000 Euro aus seinem eigenen Vermögen vor dem drohenden finanziellen Kollaps rettete.

Redaktion: Christian Rudnitzki