BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 14.02.2019
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
2019

Die Themen der Sendung:

Highspeed-Helden: Wie ein Dorf selbst für Breitband sorgt
Halsbach, die kleinste Gemeinde im Landkreis Altötting, besteht aus 67 Ortsteilen, meist einzelnen Weilern. Das Internet war langsam, dabei braucht heute jeder Landwirt und jeder Schüler schnellen Zugang zum Netz. Ein Ausbau durch die Telekom wäre viel zu teuer geworden für die Gemeinde. Also nahm man die Sache selber in die Hand. Und siehe da: Durch Zusammenhelfen schaffte man den kilometerlangen Ausbau – für ein Viertel der von der Telekom veranschlagten Kosten. Wie ist das möglich? Und könnte es auch zum Vorbild für andere Gemeinden werden?

Es geht um die Wurst: Schützen im Streit um "Knackerketten"
In vielen ostbayerischen Schützenvereinen werden neben dem Schützenkönig auch die Zweit- und Drittplatzierten geehrt. Mit einer Wurst- und einer Breznkette. Das will der Landesverband der Schützen abschaffen: Unappetitlich, untraditionell, unangebracht sei das. Obwohl sich nie jemand offiziell beschwert hat. Viele Vereine wie der Schützenverein "Tiefes Tal" bei Lappersdorf möchten sich die Ehrung aber nicht nehmen lassen. Denn die sei mittlerweile schon zu einer eigenen Tradition geworden.

Marktcheck Markus Söder: Ministerpräsident im Ökotest
Das Artenschutz-Volksbegehren ist das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten. Grund für Markus Söder, die Flucht nach vorn anzutreten. Sein öffentliches Bekenntnis: Artenschutz sei ja schon immer auch das Thema der Staatsregierung gewesen. Mit einem runden Tisch mit allen Beteiligten werde man einen besseren Vorschlag machen als das Bündnis aus ÖDP, Bündnis 90/Die Grünen, BUND Naturschutz und Vogelschutz und nicht nur die Insekten, sondern auch die Landwirte retten. Kann er alle Interessen vereinen? Und: Wie grün ist Markus Söder wirklich? "quer" macht den Test.

Ratten-Plage: Würzburg streitet um Nagerbekämpfung
Der vergangene Sommer brachte mit üppigen Temperaturen und Früchten auch eine Rattenplage hervor, etwa in Würzburg. Die Stadt versuchte die Schädlinge im Ringpark zu bekämpfen, doch "Tierschützer" sabotierten das Vorhaben. Fallen werden mit Bauschaum ausgesprüht, die Tiere werden sogar noch gefüttert. Dazu kommen weggeworfene Lebensmittel, die die Nager wie im Schlaraffenland leben lassen. Leidet Würzburg nicht nur unter den Ratten, sondern auch unter falsch verstandener Tierliebe?

Teure Altlast: 2,5 Millionen pro Jahr für Bewachung leerer Betten?
14 Wachleute am Tag und zehn in der Nacht bewachen seit knapp drei Jahren ein früheres Möbelhaus in Freilassing. Aber was wird dort bewacht? Hauptsächlich leere Feldbetten. Das BAMF ließ hier eine sogenannte "Bearbeitungsstraße" errichten, um die hohe Zahl von Asylbewerbern zu registrieren. 730.000 Euro kostete das. Doch kaum war die Behördenstraße fertig, kamen kaum noch Flüchtlinge. Zurück blieben Personal und Wachleute für 220.000 Euro - pro Monat. Jetzt überlegt das BAMF, die Einrichtung zu schließen. Ist das ein Signal, dass "Altlasten" aus der Zeit der Flüchtlingskrise jetzt auch politisch "abgewickelt" werden?

Highspeed-Helden: Wie ein Dorf selbst für Breitband sorgt

Es geht um die Wurst: Schützen im Streit um „Knackerketten“

Marktcheck Markus Söder: Ministerpräsident im Ökotest

Ratten-Plage: Würzburg streitet um Nagerbekämpfung.

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Redaktion: Christoph Thees

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