BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 13.12.2018
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2018

Die Themen der Sendung:

Stille Nacht, offenes Dach: Weihnachten im Rohbau
Aufgrund der niedrigen Zinsen boomt die Baubranche wie noch nie. Doch manchmal wird der Traum zum Alptraum. Spätestens dann, wenn der Rohbau bezahlt und fertig ist, am Bau aber monatelang nichts weitergeht. Dadurch können nicht nur ungeahnte Kosten auf die Bauherren zukommen, auch deren Existenz kann gefährdet sein. Denn oft ist die alte Bleibe der Häuslebauer schon verkauft oder vermietet, und die Familie steht auf der Straße. Experten vermuten eine Abzockmasche der Bauunternehmer.

Zukunft kontra Nostalgie: Memmingens "Eiserner Steg" soll weg
Der "Eiserne Steg" in Memmingen ist für viele so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt. Doch nun soll die beliebte Fußgängerbrücke abgerissen werden. Grund: Der Steg ist für die künftige Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau zu niedrig, sagt die Deutsche Bahn. Außerdem müsste der historische Steg den Sicherheitsstandards von heute angepasst und damit vollkommen verändert werden. In Memmingen entspinnt sich jetzt ein großer Streit: Wäre das Bauwerk aus einer Stahlkonstruktion im Stile des Eiffelturms nicht schützenswert? Die Memminger müssen sich entscheiden: Zukunft oder Nostalgie?

Schuss statt Schutz? Wie der Biber den Landfrieden untergräbt
In der Schwarzen Laber, einem Donauzufluss im Landkreis Regensburg, haben Spaziergänger drei tote Biber entdeckt und an den Körpern vermeintliche Einschusslöcher gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. War es ein gezielter Abschuss? Bei Landwirten, Fischzüchtern und Gartenbesitzern ist der Biber verhasst, denn er hat sich rasant vermehrt. Vielerorts fordert man nun, das geschützte und in Bayern einst ausgerottete Tier wieder zum Abschuss freizugeben.

Da rollt was auf uns zu! Bayern und die EU-Pläne für Lkw-Fahrer
Hunderttausende Lastwagen sind täglich auf unseren Autobahnen unterwegs - für die Fernfahrer ein Knochenjob unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen. Die EU will jetzt Abhilfe schaffen. Gleicher Lohn für alle. Aber vor allem sollen die Fahrtzeiten besser kontrolliert werden. Außerdem sollen die Fahrer ihre Schlafzeiten nicht mehr nur in den Kabinen verbringen müssen, sondern in Pensionen, Hotels oder öfter auch zu Hause. Doch es gibt weder ausreichend Parkplätze noch Übernachtungsmöglichkeiten. Fahrer und Spediteure halten viele dieser Forderungen für Augenwischerei. Und Bayerns Bürgermeister warnen vor einer neuen Blechlawine in ihren Orten.

Heizungsableser: Milliardengeschäft auf Mieterkosten
Das Bundeskartellamt warnt schon länger: Auf dem Markt der Heizungsableser gibt es kaum Konkurrenzkampf, große Anbieter teilen den Markt unter sich auf. Ein Milliardengeschäft: Investoren aus China steigen ins deutsche Ablesegeschäft ein, regionale kleine Firmen haben kaum eine Chance auf dem Markt. Das Geschäftsmodell läuft auch deshalb so gut, weil die Kosten - pro Haushalt etwa 70 bis 100 Euro jährlich - zu 100 Prozent auf die Mieter umgelegt werden können. Diese können oft in ihrer Nebenkostenabrechnung gar nicht erkennen, wofür und was sie da genau zahlen.

Stille Nacht, offenes Dach: Weihnachten im Rohbau

Zukunft kontra Nostalgie: Memmingens „Eiserner Steg“ soll weg.

Schuss statt Schutz? Wie der Biber den Landfrieden untergräbt

Da rollt was auf uns zu! Bayern und die EU-Pläne für LKW-Fahrer

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Redaktion: Wolfgang Mezger

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