BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 04.10.2018
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2018

Die Themen der Sendung:

Trauriger Rekord: Wie senkt man die Zahl der Wildunfälle?
Die Zahl der Wildunfälle steigt immer weiter. Im Kreis Erding gab es vergangene Woche sieben an einem Tag! Die Jäger versuchen mit Reflektoren und einer Wild-Warn-App gegenzusteuern. Doch das fruchtet bislang nicht sonderlich. Politiker fordern, die Jäger sollten mehr schießen. Es werden sogar Rufe laut, ganze Waldstriche „leerzuräumen“. Doch die Jäger verweisen auf Abschussvorgaben der Landratsämter und kontern: Die steigende Zahl der Wildunfälle liege auch an zu viel Versiegelung, zu viel neuen Straßen und zu schnellen Autofahrern.

AfD-Wahlkampf: Wirte und Vereine in der Zwickmühle
Im Wahlkampf geraten derzeit vermehrt Wirte und Betreiber von Vereinsheimen in Schwierigkeiten. Denn die AfD will bei ihnen ihre Wahlkampfveranstaltungen abhalten. Die Betreiber haben nun ein Problem: Sagen sie der AfD ab, folgen Shitstorms, schlechte Bewertungen und Drohungen von rechter Seite. Erlauben Sie die Veranstaltung, drohen Sponsoren damit, ihre Zahlungen einzustellen. Wirte und Vereinsvorstände finden sich so unvermittelt zwischen den Fronten der politischen Auseinandersetzung wieder.

Ampel-Anarchie? Keine Gnade für die Ampelfrau
Fünf Jahre lang gab es in Sonthofen die Ampelfrau, aufgestellt zum Weltfrauentag. Doch jetzt sagt die Regierung von Schwaben: Die Ampelfrau muss weg, sie ist ein Sicherheitsrisiko. Selbiges droht Neu-Ulm mit dem Ampelmännchen. Doch die Orte verweisen auf den Einigungsvertrag. Darin wurde festgelegt: Ostdeutsche Ampelsymbole dürfen bleiben. Eigentlich nur in den neuen Ländern, doch auch im Westen wurden Ampelmann und -frau immer beliebter. Außer in Bayern: Da wurde 2015 erneut festgelegt: Keine Ostsymbole auf bayerischen Lichtzeichen! Endet die deutsche Einheit also an bayerischen Ampeln?

Söders Füllhorn: neue Hoffnung für alte Bäder?
Im Frühjahr erfüllte sich für die Mönchsdegginger ein Traum: Ihr Schwimmbad „Almarin“ konnte dank unzähliger freiwilliger Helfer wieder öffnen. Für eine Woche. Seitdem halten die Bürger ehrenamtlich ihr Schwimmbad ohne Wasser in Schuss und wühlen sich durch Formular-Berge möglicher Förderungen, um einen dauerhaften Betrieb zu ermöglichen. Bis jetzt leider ohne Erfolg. Ähnlich geht es auch vielen anderen Bädern in Bayern, die von der Schließung bedroht sind. Besser sieht’s in Nürnberg aus. Hier hat Markus Söder 18 Millionen für die Sanierung des Volksbades angekündigt. Eine Wende auch fürs Almarin? Denn bislang wurde in Bayern um die Schwimmbadförderung arg gezankt. Wird Markus Söder nun zum Retter der kommunalen Bäder?

Wenn Löwen brüllen: Streit um Lärm am 60er-Stadion
Das Stadion an der Grünwalder Straße in München ist Kult, weit über die Grenzen Giesings hinaus. Doch einige Anwohner regen sich auf, denn der Lärm werde immer größer: mehr Trommeln, mehr Gesänge, stärkere Lautsprecher. Dabei richtet sich ihr Zorn weniger gegen die 60er Fans als vielmehr gegen die Stadt. Die unternehme zu wenig gegen den zunehmenden Trubel im und vor dem Stadion. "quer" über die schwierige Frage: Wie viel pralles Leben verträgt die Großstadt?

Trauriger Rekord: Wie senkt man die Zahl der Wildunfälle?

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Redaktion: Wolfgang Mezger

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