BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 28.06.2018
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2018

Die Themen der Sendung:

Heimatwasser: Quellrebellen wollen keinen Zwangsanschluss
Die Leupser Quelle führt bestes Wasser und versorgt immer schon Ort und Brauerei. Doch jetzt soll es vorbei sein mit dem guten Wasser. Leups soll per Ringleitung an die Wasserversorgung des Zweckverbands Juragruppe angeschlossen werden. Die Leupser sind sauer. Sie befürchten, die Wasserqualität werde dann schlechter. Dass eine eigene Quelle ein Auslaufmodell sei, sehen die Leupser überhaupt nicht so und wehren sich gegen den Anschluss. Denn eigenes Wasser bedeutet für sie auch ein Stück Heimat.

Ebs statt Strabs: Der Straßen-K(r)ampf geht weiter
Für etwa 250.000 Euro soll in Fuchstal bei Landsberg eine Straße erneuert werden, die zum Teil in den 1960er-Jahren asphaltiert wurde. Auf Kosten der Anlieger. Denn die Gemeinde spricht von einem Neubau, also einer Ersterschließung. Nun streiten beide Seiten um die Frage: War das nicht schon längst eine Straße? Und was macht eine Straße zur Straße? Die Technik? Ihre Geschichte? Die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, kurz StrAbS, sollte bayernweit Konflikte befrieden, doch jetzt wird's scheinbar erst richtig kompliziert.

Gigantische Höllental-Brücke: Höllenqual für Anwohner?
In Lichtenberg könnte, ginge es nach den Landkreisplanern in Hof, bald die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt hängen – über 700 Meter lang, in 140 Metern Höhe. Viele Lichtenberger sehen in dem Projekt eine große Chance, den Ort voranzubringen. Doch obwohl die Region eine Touristenattraktion dringend gebrauchen könnte, regt sich Widerstand unter den Lichtenbergern. Sie befürchten Touristenhorden und die Zerstörung des Höllentals. Die Stadt ist gespalten.

Nitrat und kein Ende: Ist die Düngeverordnung ein Mist?
Ein Drittel des bayerischen Grundwassers ist mit Nitrat belastet. Seit Jahren ändert sich daran nichts. Jetzt hat der EuGH Deutschland verurteilt: Man tue zu wenig gegen die zunehmende Verschmutzung des Wassers. Die Politik könnte jetzt das große Rad drehen: weniger Massentierhaltung, weniger Gülle. Aber Deutschland versucht es erst einmal mit einer neuen Düngeverordnung, die streng sein möchte, aber im Zweifel vieles schlimmer macht. Denn eigentlich sollte die Regelung verhindern, dass zu viel Gülle ausgebracht wird, aber scheinbar ist sogar das Gegenteil der Fall. Mit nur einem Unterschied: Der Landwirt muss alles ganz genau dokumentieren.

Kampf ums Überleben: Wanderschäfer machen mobil
Der Wanderschäfer ist quasi der Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft. Seine Arbeit ist ein Garant für Artenvielfalt auf Wiesen und Weiden. Doch seine Zunft ist vom Aussterben bedroht, hat er doch keine Freizeit, keinen Urlaub und vor allem wenig Geld. Hierfür wäre die Weidetierprämie ein Ausweg. Nur die ist von der Politik nicht gewollt. Die wenigen Wanderschäfer, die es noch gibt, schlagen deshalb jetzt Alarm. Auf absolut moderne Art!

Heimatwasser: Quellrebellen wollen keinen Zwangsanschluss

Ebs statt Strabs: Der Straßen-K(r)ampf geht weiter

Gigantische Höllental-Brücke: Höllenqual für Anwohner?

Nitrat und kein Ende: Ist die Düngeverordnung ein Mist?

Kampf ums Überleben: Wanderschäfer machen mobil

Redaktion: Wolfgang Mezger

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