BR Fernsehen

Lange Ohren, flinke Beine Feldhasen und Kaninchen

Das Kaninchen lebt im Gegensatz zum größeren Verwandten, dem Hasen, in Erdhöhlen. | Bild: BR/Ego Film/NDR

Mittwoch, 28.03.2018
10:25 bis 11:10 Uhr

  • Untertitel

BR Fernsehen
Deutschland 2001

Der Lebensraum des Feldhasens auf Feldern und Wiesen ist zerstört. In landwirtschaftlich genutzter Landschaft gibt es kaum noch Wildkräuter, die für den Hasen unverzichtbarer Bestandteil der Nahrung sind.
Entsprechend verlief die Entwicklung der Populationen – es ging stetig abwärts. Auch andere Tiere, wie z. B. die Wachtel und das Rebhuhn, leiden unter der Mangelernährung. Die nächsten Verwandten der Hasen, die Kaninchen, kommen dagegen recht gut mit der veränderten Umwelt zurecht. Sie begnügen sich mit eintöniger Kost.
Günter Goldmann hat die Tiere der Feldflur aus allernächster Nähe beobachtet. Er zeigt das Rebhuhn bei der Aufzucht seiner Jungen, er ist den Kaninchen in ihre unterirdischen Bauten gefolgt, und er ist dabei, als der Habicht seinen tödlichen Angriff fliegt. Im Mittelpunkt seines Berichts steht jedoch der Hase, den Goldmann durch alle vier Jahreszeiten begleitet.

Autor: Günter Goldmann
Redaktion: Sabine Eschenweck