BR Fernsehen

quer ... durch die Woche mit Christoph Süß

Donnerstag, 18.01.2018
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar
  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

BR Fernsehen
Deutschland 2018

Die Themen der Sendung:

Sag mir, wo die Diesel sind: Der Schummel mit der „Umweltprämie“
Die Autohersteller haben die "Umweltprämie" für den Umtausch älterer Diesel in Neuwagen ausgelobt. Aber was passiert mit den ausgedienten Alt-Dieseln? Alle verschrottet? Nein! Denn laut einer Umfrage der deutschen Auto-Treuhand wird nur jeder zweite zurückgegebene Diesel tatsächlich verschrottet. Der Rest wird ins Ausland verkauft und verpestet dort die Luft. "quer" erzählt das Märchen von der Diesel-Umweltprämie.

Katastrophe hausgemacht: Schweinepest rückt immer näher
Bayerische Landwirte sind in Alarmbereitschaft. Von Osteuropa breitet sich die Afrikanische Schweinepest rasant aus. Nur 80 Kilometer von der tschechischen Grenze wurde die Tierseuche bei toten Wildschweinen nachgewiesen. Tierärzte sagen, es sei nur eine Frage von Wochen, bis die Krankheit auch in Bayern ist. Dabei ist die Landwirtschaft selbst nicht ganz unschuldig an der Ausbreitung der Schweinepest. Denn durch immer mehr Maisanbau sind die Wildschweinbestände enorm angestiegen – und durch immer größere Tierbestände erhöht sich das Risiko von Seuchen.

Behinderter Zugang: Barrierefrei lässt auf sich warten
Eigentlich könnten die Steinhöringer ganz zufrieden sein. Denn ihr Bahnhof ist nach dem Umbau nun endlich barrierefrei. Nur die Züge sind es leider nicht. Denn zwischen Bahnsteig und Waggon klafft seit der Modernisierung eine große Lücke. Für die Bahn nicht verwunderlich, denn der Freistaat hat keine barrierefreien Züge bestellt. Dumm ist nur, dass ausgerechnet in Steinhöring sehr viele Behinderte auf das Zugfahren angewiesen sind. Denn dort ist eine der größten Behinderteneinrichtungen in Bayern.

Vergiftetes Vertrauen: Skandal im Chemiedreieck weitet sich aus
Seitdem bekannt ist, dass das Blut von Menschen aus dem Landkreis Altötting stark mit PFOA belastet ist, herrscht dort große Ungewissheit. Bis 2004 wurde der höchstwahrscheinlich krebserregende Stoff im Chemiepark Gendorf produziert, hat sich im Boden angereichert und ist so ins Grundwasser und damit ins Blut der Bürger gelangt. Doch erst jetzt wird den Bürgern das wirkliche Ausmaß der PFOA-Belastung bewusst. Zwar kommt jetzt ein Blut-Monitoring, aber die Bürger wissen nicht, was sie mit ihren Werten anfangen sollen. Denn ein Wert, ab dem PFOA als gesundheitsschädlich gilt, wurde in Deutschland bisher nicht definiert.

Bootshaus am Ammersee: 16 Jahre Streit und kein Ende in Sicht
Die Polizei am Ammersee hat ein prachtvolles Polizeiboot. Doch weil es kein Bootshaus gibt, muss es im Winter auf dem Trockendock stehen und kann nicht zum Einsatz fahren. Seit 16 Jahren suchen die Behörden nach einem Plätzchen für ein Bootshaus. Aber die Bürger wollen ihr Stück Heimat nicht verschandeln lassen und haben immer neue Ideen, wie sie den Bau verhindern können. Bisher erfolgreich. Und nun könnte ihnen eine geheimnisvolle Alge auch noch in die Hände spielen.

Sag mir wo die Diesel sind: der Schummel mit der „Umweltprämie“

Katastrophe hausgemacht: Schweinepest rückt immer näher

Behinderter Zugang: Barrierefrei lässt auf sich warten

Vergiftetes Vertrauen: Skandal im Chemiedreieck weitet sich aus

Bootshaus am Ammersee: 16 Jahre Streit und kein Ende in Sicht

Redaktion: Wolfgang Mezger

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