BR Fernsehen

Sehen statt Hören Wochenmagazin für Hörgeschädigte

Gehörlose Flüchtlinge | Bild: BR

Samstag, 01.04.2017
09:00 bis 09:30 Uhr

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Deutschland 2017

Gehörlose Flüchtlinge – ihre aktuelle Situation
Fadia und Abdullah, Rekesh, Yasser, Tarek – sie und viele andere sind in den letzten beiden Jahren aus ihren Heimatländern geflohen und nach Deutschland gekommen.

Fadia und Abdulla haben monatelang in einer hessischen Notunterkunft ausharren müssen. Inzwischen konnten sie die diese verlassen, aber wo und wie leben die beiden heute? Wie geht es Rekesh nach seinem Umzug nach Köln? Hat sich seine Hoffnung, endlich aus seiner isolierten Umgebung herauszukommen, erfüllt?

Wie ist der Stand ihrer Asylverfahren – wie sind die Anhörungen verlaufen, oder warten sie zum Teil auch ein Jahr später immer noch darauf?

Und gibt es womöglich immer noch gehörlose Flüchtlinge, die irgendwo unerkannt und isoliert leben?

„Sehen statt Hören“-Moderatorin Anke Klingemann hat sich erneut auf den Weg gemacht und stellt fest: Auch heute sind gehörlose Flüchtlinge weiter überwiegend auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer angewiesen.

Während die "Sehen statt Hören"-Recherche vor einem Jahr rund 180 gehörlose Flüchtlinge in den verschiedenen Flüchtlingseinrichtungen ergab, vermuten die Helfer heute, dass die tatsächliche Anzahl von gehörlosen Flüchtlingen eher bei 900 bis 1.000 liegt.

Unter www.br.de/sehenstatthoeren sind umfangreiche Kontaktdaten zu Anlaufstellen, Hilfsorganisationen und Ansprechpartnern aufgelistet.

Redaktion: Isabel Wiemer

Unser Profil

"Sehen statt Hören" ist die einzige Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.