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Schelmenstück aus Oberbayern Das große Hobeditzn

Was um alles in der Welt ist "Hobeditzn"? Vor dieser Frage stehen die Bürger des kleinen oberbayerischen Dorfes Zell. Eine Antwort wäre viel wert: 53 Millionen Euro für die fünfzig Zeller Bürger und eine Zukunft für ein sterbendes Dorf.

Stand: 16.09.2019

Gundi Hugl (Monika Baumgartner) mit Korbinian Hobeditz (Jörg Hube) nebeneinander auf einer Bank im Grünen sitzend.  | Bild: BR/Simon Weber

Der Hobeditz-Hof ist am Boden: Die komplette Viehherde ist verendet. Dem jungen Bauern Christoph Hobeditz und seinem dominanten Onkel Korbinian wird ein Kredit zum Aufbau einer neuen Herde verwehrt. Außerdem wird der junge Bauer von Liebeskummer geplagt.

Filminfo:

Autor: Matthias Kiefersauer, Alexander Liegl
Regie: Matthias Kiefersauer
Darsteller: Jörg Hube, Thomas Unger, Gerd Lohmeyer, Monika Baumgartner, Luise Kinseher u.v.m

Ein Unbekannter vererbt dem Hobeditz-Bauern 53 Millionen Euro. Christophs Großvater hatte ihm im Krieg das Leben gerettet und war dabei selbst umgekommen. Das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Christoph soll - in Erinnerung an den Großvater - den Brauch des Hobeditzns wieder aufleben lassen. Doch Christoph kennt den Brauch nicht.

Große Bürgerversammlung

Sein Onkel Korbinian will ihm helfen, wird zur treibenden Kraft des Duos und macht sich mit ihm auf die Suche. Nachdem sich aber keiner an das Hobeditzn erinnern kann, beschließen die beiden, den Brauch zu fälschen. Wie sich bald herausstellt, brauchen sie dazu die Hilfe des gesamten Dorfes. Die an sich zerstrittene Dorfgemeinschaft ist gefordert, das Erbe soll unter allen fünfzig Bewohnern aufgeteilt werden.

In einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelingt es den fünfzig Bürgern von Zell, den alten Brauch neu zu erfinden.

Dabei besiegen sie alle scheinbar übermächtigen Gegner - nicht zuletzt den skeptischen Notar, der überzeugt werden muss von der Existenz und der langen Geschichte des Hobeditzns. So ganz nebenbei findet der junge Bauer Christoph Hobeditz bei diesem Kampf auch einen Grund, vielleicht doch im Ort zu bleiben: Die Liebe seines Lebens.


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