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Wasser, Wald und ein Dreigestirn Eine Winterwanderung zum Freibergsee

Beeindruckende Tal- und Bergblicke, ein wunderschöner Winterwald und ein abgelegener Bergsee machen die Wanderung zum Freibergsee bei Oberstdorf unvergesslich.

Stand: 14.12.2018

Winterwandern zum Freibergsee | Bild: BR; Ariane Wirth

Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz an der Fellhornbahn.

Von hier aus geht es auf einem geräumten Wanderweg eine halbe Stunde immer leicht bergauf, vorbei an Ziegenställen und alten Bauernhäusern. Lohnend ist auf halber Strecke die Einkehr  im Sennerstüble Besler.

Der Bergbauer hat rund 30 Kühe und produziert in der hofeigenen Sennerei in traditionellen Kupferkesseln Bergkäse, der zum Verzehr angeboten wird. Bei schönem Wetter genießen die Besucher dabei die Wintersonne auf der Terrasse.

Dann wird der Weg Richtung Freibergsee waldreicher. Links und rechts vom Weg stehen hohe Fichten und behäbige Buchen, nur ab und zu gibt der Wald den Blick frei in die Ferne. Der Bergwald fungiert hier als Schutzwald vor Lawinen.

Durch die Bäume ragt plötzlich eine große, freischwebende Konstruktion hervor: Es ist die Skiflug-Schanze von Oberstdorf. Wer Lust hat, kann mit einem Aufzug nach oben fahren und das Berg-Panorama genießen.

Wenig später kommt man dann schon an den Freibergsee, den größten Allgäuer Hochgebirgssee. Entstanden ist er durch die Gletscher in der Eiszeit. Wenn kein Wind weht, liegt der See ganz ruhig da und spiegelt die schneebedeckten Berge ringsum. Auf dem Weg zurück zur Fellhornbahn, zeigen sich dann die Berge der anderen Seite. Das Motiv kommt vielen Wanderern bekannt vor, ist es doch das Fotomotiv von Oberstdorf, das auf jeder Postkarte und nahezu jeder Pralinenschachtel zu sehen ist: das Dreigestirn von Trettach, Mädelegabel und Hochfrottspitze.

Karte: Der Freibergsee

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Karte: Der Freibergsee


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