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Ski-Safari mit Bus und Bahn zwischen Kistenwinterstube und Eistresor Skitour auf den Wallberg und Blankenstein

Es sind zwei besondere Gipfel im Alpenvorland: der Wallberg mit seinem Kircherl und der 1768 Meter hohe Blankenstein mit seinem spitzen Felskamm. Wenn man sich mit Bus und Bahn auf Skitour begibt, dann kann man die beiden Berge mit einer Ski-Safari gut verbinden und sogar eine kleine Durchquerung machen. Wer viel Zeit und Kondition hat, nimmt noch Nebengipfel wie den Setzberg oder Risserkogel mit.

Von: Elisabeth Tyroller

Stand: 20.02.2021

Ski-Safari mit Bus und Bahn zwischen Kistenwinterstube und Eistresor | Bild: BR; Elisabeth Tyroller

Die Tour beginnt direkt von der Münchner Haustür weg.

Im Zug wird die Tour noch mal genau überlegt

Allerdings sind die Skischuhe schon angezogen und die Skier geschultert, denn es geht mit Bahn und Bus in die Berge: zunächst mit der U-Bahn zum S-Bahnhof Harras und dann hinein in die Bayerische Oberlandbahn Richtung Tegernsee. Während der Zugfahrt kann man schon in aller Ruhe auffellen und ist nach einer Stunde ganz entspannt am Zielbahnhof. Mit dem Bus geht es weiter zum Wallberg und von dort dann mit eigener Kraft auf dem breiten Sommerweg bergauf. Wenn man vom Schatten in die Sonne kommt und die Sonnenstrahlen durch die Bäume fallen, wird der Aufstiegsmühe zum Genuss.

Das Wallbergkircherl und die südseitige Abfahrt Richtung Blankenstein

Bald ist das erste Ziel erreicht: der 1722 Meter hohe Wallberg. Dahinter versteckt sich ein eiskalter Tiefschneetresor, dem wir nun einen Besuch abstatten wollen. Nach Süden hin fahren wir nun in den Blankensteinkessel ab. Tatsächlich finden wir noch fluffigen Schnee für die Abfahrt, obwohl es nur an die 10 Zentimeter geschneit hat Doch auf der hartgefrorenen Unterlage leibt der Powder frisch und sorgt für feine Schwünge. Nach einer kurzen Rast in der Sonne heißt es noch einmal auffellen und zu den mächtigen Felsen des Blankensteins hochsteigen. Dort sind wir an diesem doch ziemlich perfekten Sonnen-Skitourentag dann nicht mehr allein …

Fluffige Abfahrt Richtung Moni-Alm

Die markanten Felsen am Blankenstein erinnern fast ein wenig an die Dolomiten – ganz anders als die sanfte Hügellandschaft drüben am Setzberg. Nun will die Abfahrtsroute gut überlegt sein und etwas Diskussion gehört am Berg irgendwie immer dazu. Die Abfahrt gestaltet sich dann abenteuerlicher als gedacht, woran einige Lawinenboller schuld sind. Aber gegen Ende folgt nochmal eine schöne lange Almwiese zum „Rausrutschen“ direkt bis zur Bushaltestelle Kistenwinterstube. Nach, 20 Minuten kommt der Bus und bringt uns zurück zur Bahn.

Karte: Wallberg und Blankenstein

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Karte: Wallberg und Blankenstein


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