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Coole Frühlings-Skitour Mit Bike und Brettl’n aufs Hochglückkar im Karwendel

Die Skitour auf die Hochglückscharte ist ein Frühjahrsklassiker im Karwendel, denn in den nordseitigen Karen hält sich der Schnee besonders lange. Wer die Tour vor Öffnung der Mautstraße – in der Regel am 1. Mai - unternimmt, der muss allerdings die 12 Kilometer bis zum Aufstieg mit dem Rad zurücklegen. So hat es Rucksackradio-Reporterin Elisabeth Tyroller gemacht.

Von: Elisabeth Tyroller

Stand: 09.04.2021

Mit Bike und Brettl’n aufs Hochglückkar im Karwendel | Bild: BR; Elisabeth Tyroller

12 Kilometer geht es die Mautstraße entlang zu den Engalmen.

Noch in der Dunkelheit werden die Ski mit Gurten ans Mountainbike gespannt. Dann geht es mit dem Rad entlang des Rissbachs es zu den Engalmen. Allmählich bekommen die Berggipfel etwas Sonne ab. Vor dem Großen Ahornboden lassen wir unsere Räder zurück, denn dort hat der Frühling noch nicht den ganzen Schnee schmelzen lassen. Eine knappe Stunde führt nun der Weg, allerdings auf wenig Schnee, bis zum Talschluss.

Den Bach queren und rechts Richtung Spritzkarspitze aufsteigen

Am Alpengasthof queren wir den Bach, halten uns rechts und steigen auf die markante Nordwand der Spritzkarspitze zu. Nach ein paar Spitzkehren markiert das so genannte „Kircherl“ den Weg nach oben - keine Kapelle, sondern ein eckiger alleinstehender Fels, dessen Form an eine kleine Kirche erinnert. Dahinter ragen steil die imposanten Wände der Spritzkarspitze und der Eiskarlspitze in den Himmel.

In der Sonne geht es über Latschen geht es zum Gipfel

Am Alpengasthof queren wir den Bach, halten uns rechts und steigen auf die markante Nordwand der Spritzkarspitze zu. Nach ein paar Spitzkehren markiert das so genannte „Kircherl“ den Weg nach oben - keine Kapelle, sondern ein eckiger alleinstehender Fels, dessen Form an eine kleine Kirche erinnert. Dahinter ragen steil die imposanten Wände der Spritzkarspitze und der Eiskarlspitze in den Himmel.

Wetterwechsel, kurz unterhalb vom Gipfel zieht der Nebel rein

Zum Glück gibt es vom Deutschen Alpenverein einen Track, den wir vor der Tour runtergeladen haben. Mit Kompass und GPS geht es – trotz feinstem Firn – langsam der Aufstiegsspur entlang ins Tal. Der ganze Hang ist in diffuses gelbliches Nebellicht getaucht. So wird die relativ einfache Tour zur Übung und zu einem Lehrstück, wie schnell sich das Wetter am Berg ändern kann und wie wichtig Kompass und ein GPS-Track sein können. Oberhalb des Kircherls reißt es dann endlich wieder auf - die letzten Höhenmeter schwingen wir bei guter Sicht zurück ins Tal.

Karte: Das Hochglückkar im Karwendel

Interaktive Karte - es werden keine Daten von Google Maps geladen.

Karte: Das Hochglückkar im Karwendel


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