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Rückblick auf ein unfassbares Extremereignis 20 Jahre Lawinenkatastrophe Galtür

Ein Beitrag von: Zinnecker, Andrea

Stand: 22.02.2019

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. Zerstörte Häuser in Galtür kurz nach der Lawine 1999 | Bild: picture-alliance/dpa

Die schier unaufhörlichen Schneefälle Anfang bis Mitte Januar vor allem im Chiemgau, im Berchtesgadener Land und am Arlberg haben uns an eine ähnliche Situation im Winter vor 20 Jahren erinnert. Als "Lawinenwinter" ist der Winter 1999 in die alpinen Annalen eingegangen. Besonders schlimm getroffen hat es damals Galtür im Paznauntal. Nachdem es 15 Tage lang geschneit, geregnet, wieder geschneit und extrem gestürmt hatte, löste sich genau heute vor 20 Jahren am 23. Februar am 2754 Meter hohen Grieskogel eine riesige Staublawine und raste bis in den Ort hinein - 400 Meter breit und an die 400 Stundenkilometer schnell. Die schreckliche Bilanz: 31 Tote, über 20 Verletzte. Besonders tragisch - aufgrund der extremen Wetterlage war Galtür von jeglicher Hilfe abgeschnitten. Erst nach 14 Stunden konnten die ersten Hubschrauber starten, Rettungsmannschaften und Lawinenhunde in das Bergdorf bringen und die Verletzten in Krankenhäuser ausfliegen.


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