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Reinhold Messner und der „Mord am Unmöglichen“ Neues Buch über Spitzenklettern und clean climbing

1968, im Jahr der Studentenrevolution, vollzieht sich auch beim Felsklettern eine bemerkenswerte Veränderung: Reinhold Messner gelingt am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten seine bis dato schwierigste Erstbegehung, und im Yosemite Valley ruft Royal Robbins das "clean climbing" aus.

Von: Ernst Vogt

Stand: 16.11.2018

Erst wenige Jahre zuvor war das technische Klettern in Mode gekommen, zum Beispiel mit der Direttissima an der Nordwand der Großen Zinne. Mit seinem Aufsatz "Mord am Unmöglichen" appelliert der damals 23 Jahre alte Reinhold Messner an den Verzicht auf technische Hilfsmittel. In der Folge erlebt das Freiklettern einen ungeahnten Aufschwung. Im neuen Buch „Mord am Unmöglichen“ hinterfragen ein halbes Jahrhundert später die weltbesten Kletterer in persönlichen Berichten Messners Thesen und erzählen von der Kunst, schwierigste Berge und Felswände free solo zu meistern.

Info zum Buch

Reinhold Messner
Mord am Unmöglichen
Spitzenkletterer aus aller Welt hinterfragen die Grenzen des Möglichen
352 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Piper, 2018
26 Euro


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