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Schwarz wie ein Onyx Rabenkopf in der Jachenau

Eine tierisch schöne Tour führt auf den Rabenkopf. Der 1.559 Meter hohe Gipfel zwischen der Jachenau und Kochel zählt auch zu den Münchner Hausbergen.

Stand: 05.06.2015

Gipfel in Wolken | Bild: BR/Elisabeth Tyroller

Allerdings ist er längst nicht so bekannt wie seine Nachbarn, der Jochberg und die Benediktenwand, zu denen es übrigens auch einen Übergang gibt.

Wegweiser mit wertvollen Hinweisen

Raben hört und sieht man auf dem Weg zum Rabenkopf leider nicht, und wie der Berg zu seinem Namen gekommen ist, kann man nur vermuten. Der Jachenauer Jost Gudelius hat geforscht und leitet den Namen Raben vom alten Begriff Rappin ab. Im Rätoromanischen bedeutet das Schlucht - und eine Schlucht gilt es auch zu überwinden auf dem Weg nach oben: die Rappinschlucht. Sie erfordert schon eine gewissen Schwindelfreiheit, lässt sich aber auch bequem umrunden.  

Von der Staffelalm zum Gipfel wird's steil.

Anfangs geht es  kurz über Forststraßen, dann schlängeln sich herrlich kleine Wege in Richtung Rabenkopf. Meist geht es gemütlich dahin, nicht allzu steil. Nur das letzte Stück fordert Kondition. Oberhalb der Staffelalm geht es über einen grasigen Rücken erst etwas steiler nach oben, das letzte Stück zum Gipfel erweist sich dann als kleine Kletterpartie.

Die Staffelalm hat nicht immer geöffnet. Lieber eine Brotzeit einpacken!

Insgesamt ist die Tour auf den Rabenkopf sehr abwechslungsreich und wild-romantisch dazu. Am Bach entlang kann man herrlich die Seele baumeln lassen, auf dem Gipfel gibt es weitaus weniger Rummel als auf so manch' anderem Münchner Hausberg. An schönen Tagen sieht man bis nach München. Und wer den Gipfel wegen der fehlenden Kondition auslassen will, der kann schon an der Staffelalm Rast machen. Allerdings hat sie nicht immer geöffnet, weshalb man sicherheitshalber doch Getränk und Brotzeit einpacken sollte.

Karte: Rabenkopf

Interaktive Karte - es werden keine Daten von Google Maps geladen.

Karte: Rabenkopf


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