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Exponierter Felszahn für Kleine und Große im Herbst Tour auf den Leonhardstein bei Kreuth

Jetzt im Herbst sind unsere Bayerischen Hausberge ein ideales Ziel für Bergtouren. Relativ unbekannt ist ein markanter Gipfel am Tegernsee: der mit nur gut 1.400 Metern eher niedrige Leonhardstein bei Kreuth. Beeindruckend ragt er als steiler Felszahn aus dem Bergwald auf.

Von: Andreas Pehl

Stand: 03.11.2018

Der Leonhardstein ist ein Berg für alle Fälle, auch wenn das Wetter nicht ganz wie geplant mitspielt – und er ist ein Berg für trittsichere Kinder. Schließlich sieht man vom Parkplatz aus schon, dass oben Felsen sind, auf denen man kraxeln kann.

Über Felsstufen zum Gipfel

Steil geht es über Waldboden und Felsen nach oben

Der Aufstieg fängt gemütlich an, nach einer Stunde wird es steiler, der Weg führt auf eine wunderbar herbstlich gefärbte Lichtung. Hier beginnt dann der spannende Teil der Tour: Ein anspruchsvoller Steig leitet über Felsstufen durch den Wald die letzten 250 Meter hinauf zum Gipfel – und der ist ein großartiger Aussichtspunkt zu jeder Jahreszeit und für alle Generationen. Trittsicher sollte man unbedingt sein, gerade, wenn die teilweise glatten Felsen feucht und schmierig sind, und wer nicht schwindelfrei ist, für den ist der senkrecht abfallende Gipfelbereich auch nicht zu empfehlen, zumal er an schönen Tagen viele Wanderer anlockt und es dann ziemlich eng wird.

Trockenen Tag für auswählen

Schon ist der Gipfel zum Greifen nahe

Wer jetzt im Herbst auf den Leonhardstein möchte, der sollte am besten einen trockenen Tag wählen, denn der Abstieg wird unangenehm, wenn es feucht ist. Zur Tour kann man gut und bequem mit der BOB bis Tegernsee anreisen und dann den Bus nach Kreuth nehmen.


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