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Französische Revolution General La Fayette

Stand: 21.02.2017

General La Fayette | Bild: picture-alliance/dpa

General La Fayette (eigentlich Marie-Joseph Motier, Marquis de La Fayette) - geboren 1757 und gestorben 1834 - startet seine Militär-Laufbahn in Frankreich, kämpft im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ab 1777 auf der Seite der Kolonisten für die Ideale der Aufklärer - die Demokratie und Menschenrechte. Zurück in Frankreich, wird er zu Beginn der Französischen Revolution Kommandant der Nationalgarde, entwirft die Bürger- und Menschenrechtserklärung nach amerikanischem Vorbild, ist aber trotzdem ein Anhänger der (konstitutionellen) Monarchie. Er unterstützt den König bei dessen Fluchtversuch, lässt die Demonstrationen auf dem Marsfeld blutig niederschlagen und protestiert gegen die Gefangennahme Ludwigs XVI. nach dem Tuilerien-Sturm. Für die Revolutionäre gilt er fortan als Verräter, muss fliehen und gerät in Gefangenschaft. Erst 1797 erwirkt Napoleon seine Freilassung.


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